1,00% p.a.



B E G H I L S T Z

Euribor

Der Euribor (Euro Interbank Offered Rate) ist ein durchschnittlicher Zinssatz von 57 europäischen Banken und gilt als Referenzzins für Termingelder. Er gibt an, zu welchen Zinssätzen diese sich Anleihen oder Termingelder untereinander gewähren. Beim Euribor gibt es insgesamt 15 verschiedene Laufzeiten – von einer Woche bis hin zu zwölf Monaten.

Berechnung des Euribor

Der Euribor wird auf Basis der Zinsberechnungsmethode act/360 berechnet. In unserem Ratgeber zum Thema Tageszinsen erläutern wir Ihnen, wie diese Berechnungsmethode funktioniert. Die Berechnung übernimmt die EZB, indem sie aus allen gelieferten Zinssätzen die jeweils 15 niedrigsten und höchsten herausnimmt. Der EONIA wird auf drei Nachkommastellen berechnet und angegeben.

Ermittlung des Euribor

Der Euribor wird als gewichteter Durchschnittszinssatz mithilfe der Banken des Euribor-Panel berechnet. Diese geben an, zu welchem Zinssatz sie im Interbankenmarkt Ausleihungen über verschiedene Laufzeiten abgeschlossen haben, die auf Euro lauten, unbesichert sind und im Euro-Währungsraum stattgefunden haben. Die Ermittlung des Euribor erfolgt bankarbeitstäglich um 11:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ).

Euribor-Zinssätze

Einen Überblick über die Entwicklungen der Euribor-Zinssätze für die verschiedenen Laufzeiten vom Tagesgeld bis zum Zwölfmonatsgeld gibt unsere nachfolgende Statistik, welche den Verlauf seit April 2007 darstellt. Die Euribor-Zinssätze für jeden Monat können direkt abgelesen werden:

Einfluss des Euribor auf die Zinssätze bei Festgeldkonten

Da der Euribor ein Referenzzinssatz für Termingelder im Interbankenmarkt ist, hat er auch Einfluss auf die Höhe der Festgeldzinsen im Endkundengeschäft. Steigt er, steigen für gewöhnlich auch die Festgeldzinsen und umgekehrt ebenso.
Welche Zinsen Banken derzeit bei verschiedenen Laufzeiten und Anlagesummen aufs Festgeld zahlen, lässt sich mit unseren Rechnern und Vergleichen schnell ermitteln:

Festgeldrechner:


Frage & Antworten

Jürgen Schäper fragte am 26.02.2015 um 18:52:44

Es es vorstellbar das der 3- Monats Euribor negativ werden kann ?

  1. Redaktion antwortete am 6.03.2015 um 10:55:42

    Vorstellbar ist das auf jeden Fall angesichts der Tatsache, dass die EZB ab nächsten Montag ihr Anleihekaufprogramm startet und damit die Märkte mit noch mehr Liquidität flutet.

Jasmin fragte am 17.05.2013 um 10:22:19

Die Zinsfestschreibung unseres Kredites (Hausfinanzierung) ist im Januar ausgelaufen. Wir baten schon letztes Jahr unseren Bänker um ein Forwarddarlehen. Er hielt uns aber die ganze Zeit hin. Im Dezember machten wir ihn wieder aufmerksam, dass wir über unsere Zinsen sprechen müssen. Er wollte aber er unsere BWA(wir sind selbstständig) sehen, bevor er uns ein Angebot unterbreiten würde. Im Vertrag steht, dass nach Zinsfestschreibung der Zinssatz nach dem Euribor berechnet werden würde. Wir bezahlen die ganze Zeit über 4,5%. Seit Januar zahlen wir 9,5 %. Ist das überhaupt zulässig?

  1. Redaktion antwortete am 17.05.2013 um 12:26:44

    Die Frage, die sich uns stellt: wieso haben Sie keine Angebote anderer Banken oder Anbieter eingeholt und mit den ab Januar geltenden Konditionen Ihres Darlehens verglichen? Wenn Sie das Angebot der Bank zur Verlängerung Ihres Darlehens annehmen, müssen Sie natürlich auch mit den dort vereinbarten Zinssätzen vorlieb nehmen. 9,5 Prozent Zinsen für eine Hausfinanzierung erscheinen aber angesichts der aktuellen Niedrigzinsen überzogen hoch. Genau prüfen kann das aber nur ein Fachmann unter Kenntnis des genauen Vertrages mit Ihrer Bank sowie der Zinsbildungsklausel darin.

S. H. fragte am 11.03.2013 um 19:05:39

Wenn Sie bei der Postbank einen Sparplan abgeschlossen haben und dieser eine bestimmte Berechnungsgrundlage für den Basiszins vorsieht, dann können Sie da recht wenig unternehmen außer den Sparplan aufzukündigen. Es handelt sich um einen Vertrag zwischen Ihnen und der Postbank, dessen Konditionen Sie ja bei Vertragsabschluss bestätigt haben. Und was ist, wenn ich überhaupt keine Unterlagen über die Berechnungsgrundlage bzw. die allgemeinen Geschäftsbedinungen damals ausgehändigt bekam???? Habe hierzu überhaupt keinerlei Unterlagen....

  1. Redaktion antwortete am 12.03.2013 um 9:02:44

    Wenn Sie den Vertrag abgeschlossen haben, müssen Sie doch irgendwo unterzeichnet oder einen Antrag ausgefüllt haben. Mit Ihrer Unterschrift müssen Sie auch die AGBs der Postbank und die Konditionen des Sparplans akzeptiert haben. Sie können doch keinen Sparplan abschließen, ohne Details zu den Konditionen zu kennen bzw. zu erfragen.

S. H. fragte am 10.03.2013 um 11:44:23

Hallo ich habe einen Postbank Sparplan mit variablem Zinssatz und garantierten Bonussätzen (ansteigend), welche jährlich gutgeschrieben werden. Monatlich werden 100 EUR einbezahlt. per April 2012 habe ich lediglich minimale 33,34 EUR Zinsen erhalten bei momentan ca. 13.000 EUR, das doch gerade einmal 0,2 Prozent Zinsen. Der Sparplan läuft bereits seit April 2002. Mit diesem Zinssatz war ich nicht einverstanden und habe der Postbank geschrieben und auf das BGH-Urteil vom 17.04.2004 verwiesen (lt. Wiso-Sendung im ZDF) und eine Neuberechnung gefordert. Die Postbank hat inzwischen zurückgeschrieben und dies als unwirksam betrachtet. Grundlage für die Sparplan-Basisverzinsung ist die Entwicklung des Euribor 12 Monate. Der Abstand dieser Bezugsgröße zum Basiszins beträgt höchstens 2,5 Prozentpunkte. Der Abgleich erfolgt zum Ende des zweiten Kalendermonats gerechnet vom Beginn eines Kalenderjahres. Kann ich das einfach so hinnehmen? Stimmt es, dass die Postbank einfach 2,5% weniger als der Euribor-Zinssatz als Zinsen berechnen kann? Was soll ich hier unternehmen? Bitte um Prüfung und Rückinformation. Ich möchte diesen Sparplan als Altersvorsorge verwenden und hoffe natürlich auf gute Verzinsung. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe in dieser Angelegenheit.

  1. Redaktion antwortete am 11.03.2013 um 12:41:15

    Wenn Sie bei der Postbank einen Sparplan abgeschlossen haben und dieser eine bestimmte Berechnungsgrundlage für den Basiszins vorsieht, dann können Sie da recht wenig unternehmen außer den Sparplan aufzukündigen. Es handelt sich um einen Vertrag zwischen Ihnen und der Postbank, dessen Konditionen Sie ja bei Vertragsabschluss bestätigt haben.

michael vogel fragte am 14.01.2013 um 8:48:45

hallo, ich nöchte meine ferienwohnung auf mallorca finazieren. die spanische bank gibt mit einen zinssatz von 3,5% an gebunden an den euribor. damit kann nach einem jahr alles wieder ander aussehen. würden sie mir diese variant eoder eine andere empfehlen? danke michael voel

  1. Redaktion antwortete am 14.01.2013 um 9:59:19

    Derzeit wäre das eine sehr günstige Variante. Planbarer ist aber ein Festzinsdarlehen, wie es zum Beispiel in Deutschland bei fast jeder Immobilienfinanzierung üblich ist. Dabei wird der Zinssatz für eine bestimmte Zeit (5, 10, 15, 20 oder mehr Jahre) festgeschrieben.

wolfgang bergmann fragte am 9.01.2013 um 11:44:42

wie hoch ist der derzeitige 5 jahres euribor satz. kann ich nirgends exakt finden. danke

  1. Redaktion antwortete am 9.01.2013 um 13:25:13

    Es gibt keinen 5-Jahres Euribor. Derzeit existieren 15 verschiedene Euribor-Zinssätze mit je unterschiedlichen Laufzeiten für 1,2 oder 3 Wochen sowie für 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 Monate.

Daniel Frech fragte am 19.11.2012 um 19:43:09

Guten Tag Wir haben bald vor einen Kredit für ein Eigenheim (altes Haus) aufzunehmen. Was raten sie was man für einen Kredit nehmen sollte. Fix Zinsen auf 3, 5 10 Jahre oder Bausparer min 3 max 6 oder einen Cap kredit ... Wie wird sich der Euribor Entwickeln fährt man mit einem normalen Kredit auch gut????? MFG

  1. Redaktion antwortete am 22.11.2012 um 9:27:40

    Angesichts des aktuellen Zinsniveaus würden wie derzeit zu einer möglichst langen Zinsbindung raten - einfach um Planungssicherheit zu schaffen. Ihre Frage betreffend wäre unsere Empfehlung 10 Jahre. Ein Bausparer lässt sich als Finanzierungsbestandteil gut nutzen, wenn er im Vorfeld entsprechend bespart wurde. Wie sich der Euribor entwickeln wird, können wir leider nicht vorhersagen. Momentan deutet aber alles darauf hin, dass er die nächsten Monate auf dem aktuell niedrigen Niveau verharren wird.

Barbara Scheriau fragte am 12.10.2011 um 19:12:24

Ich habe einen Kredit mit 3-monatigem Euribor laufen. Die letzte Berechnung fand am 1. Juli statt, jetzt wurden mir die Zinsen mit 1.10. wieder erhöht von 7,5 auf 7,6250%. Wenn ich mir als Laie die Tabellen ansehe, ist die Erhöhung meiner Meinung nach viel zu hoch ausgefallen. Können Sie mir dabei helfen. Die letzte Rate lag bei 479€. Vielen Dank im Voraus Barbara Scheriau

  1. Redaktion antwortete am 13.10.2011 um 7:54:09

    Ohne genaue Kenntnis des Vertrags und vor allem der Zinsbildungsformel können wir hier leider keine detaillierte Aussage treffen. Da mit Sicherheit der Dreimonats-Euribor des Vormonats zur Berechnung herangezogen wurde, erklärt sich der Zinsanstieg aber. Im Juni 2011 lag dieser Wert nämlich bei 1,49 % und im September 2011 bei 1,54 %. Das ist ein Anstieg um rund 3,35 %. Bei diesem Anstieg würde Ihr Kreditzins von 7,5 % sogar auf 7,75 % p.a. steigen. Daraus ergibt sich, dass die Zinserhöhung durchaus plausibel ist, was sich aber letzten Endes nur bei Kenntnis des Vertrags mit Sicherheit sagen lässt.

Eine Frage stellen:


 
Zinspilot Banner 160x600