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Gibt es Vermögenswirksame Leistungen auf Tagesgeld?

 

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Tagesgeld bietet Sparern und Anlegern viele Möglichkeiten. Vermögenswirksame Leistungen (VL) darauf einzahlen zu lassen, gehört leider nicht dazu. Das Kapital kann nach Ablauf der Sparphase und der Sperrfrist zwar als Tagesgeld angelegt werden, für den Vermögensaufbau müssen allerdings andere Sparformen gewählt werden. Dazu steht Beschäftigten eine breite Palette zur Auswahl: Banksparplan, Bausparvertrag, betriebliche Altersvorsorge, Aktienfondssparplan, Lebensversicherung und die Tilgung eines Baukredites.

Das VL-Prinzip

Vermögenswirksame Leistungen sind, um es mit den Worten der Stiftung Warentest zu sagen, „Extra-Geld vom Chef“. Für Arbeitnehmer kann es sich aber durchaus lohnen, die Sparrate komplett selbst zu stemmen, sollte der Arbeitsvertrag keine VL vorsehen. Denn bei einigen Sparformen steuert auch der Staat ein paar Euro zum Guthaben bei. Besteht ein Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen, was bei Arbeitnehmern, Auszubildenden, Richtern, Beamten und Soldaten in der Regel der Fall ist – bei Teilzeitbeschäftigten meist nur anteilig –, gibt es bis zu 40 Euro im Monat. Der Beschäftigte muss sich nur noch für eine der Option entscheiden und eine Kopie des Sparvertrages beim Arbeitgeber einreichen. Wie hoch der eigene Sparanteil ist, steht jedem frei. Zahlt der Chef kein Extrageld, kann die Sparrate auch vom Nettolohn eingehalten werden, sprich: Das Gehalt wird um den gewünschten Betrag verringert. Gespart wird sechs Jahre lang. Anschließend gilt eine Sperrfrist von maximal einem Jahr. Anschließend steht das Geld zur freien Verfügung.

Arbeitnehmersparzulage

Dass sich auch der Staat beteiligt, wurde bereits erwähnt. Das Bemühen, ein paar Euro auf die hohe Kante zu legen, wird unter anderem mit der sogenannten Arbeitnehmersparzulage gefördert. Sie wird gezahlt, wenn das Geld in einen Bausparvertrag fließt, in Aktienfonds investiert oder zur Tilgung eines Bausparkredites genutzt wird. Vorausgesetzt wird, dass das Einkommen bei einem Aktienfondssparplan 20.000 Euro (40.000 Euro bei Ehepaaren) nicht übersteigt. In dem Fall überweist der Staat bis zu 80 Euro im Jahr. Bei Bausparverträgen liegt die Einkommensgrenze bei 17.900 Euro (35.800) und die Förderung im Höchstfall bei 43 Euro jährlich. Beantragt werden muss die Arbeitnehmersparzulage im Rahmen der Steuererklärung.

Wohnungsbauprämie

Die zweite Förderoption ist die Wohnungsbauprämie. Sie greift beim Bausparen und wurde zum Jahr 2009 überarbeitet. Die Wohnungsbauprämie wird seither nur noch bewilligt, wenn der Bausparvertrag auch tatsächlich dazu genutzt wird, Wohneigentum zu finanzieren, und ein Mindestbetrag eingezahlt wird – Ausnahme sind Sparer unter 25 Jahren. Auch hier gilt eine Obergrenze beim Einkommen: 25.600 Euro bzw. 51.200 Euro. Werden sämtliche Bedingungen für die Wohnungsbauprämie erfüllt, gibt es bis zu 45 bzw. 90 Euro im Jahr vom Staat.

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