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Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie

Tagesgeldzinsen berechnen

Tagesgeld ist eine sehr flexible Geldanlage, denn man kann jederzeit über das Geld verfügen und bekommt trotzdem Zinsen, die deutlich über den Erträgen eines Girokontos liegen. Allerdings kann sich der Zinssatz beim Tagesgeld auch täglich ändern, es sei denn, man hat ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie. In diesen Fall verpflichtet sich die Bank für einen festgelegten Zeitraum (meist als Datumsangabe in den Prospekten zum Tagesgeldkonto vermerkt) den Zinssatz nicht zu senken. Solche Tagesgeldkonten haben nicht nur die Flexibilität wie ein Girokonto, sondern auch die potentielle Ertragsstärke eines Festgeldkontos.

Beim Festgeldkonto steht ein längerer Anlagezeitraum beim Abschlusstermin fest. Man kann während der Laufzeit nur über das Geld verfügen, wenn man erhebliche Strafzinsen in Kauf nimmt. Dafür kann die Bank aber während der ganzen Laufzeit des Festzinskontos die Konditionen nicht ändern.

Normalerweise bringen Festzinsanlagen höhere Zinserträge als Tagesgeldkonten. Doch wenn die Bank sich verpflichtet, beim Tagesgeldkonto die Zinsen nicht zu ändern, dann lohnt sich ein Vergleich, denn man hat die Flexibilität wie beim Girokonto und zugleich mittelfristig eine sehr gut berechenbare Geldanlage.

Um den Vergleich umzusetzen, braucht man lediglich die Zinssätze der Anlageformen zu vergleichen. Dabei sollte man aber zunächst die Bank nach dem effektiven Jahreszins fragen. Je nach Gutschrift der Zinsen kann ein nominaler Zinssatz beim Tagesgeldkonto zu einer höheren Jahresverzinsung führen.

Bietet eine Bank 2,5 Prozent Zinsen für ein Tagesgeldkonto und zugleich eine Zinsgarantie von sechs Monaten, dann kann man dieses Tagesgeldkonto mit einem Festgeldkonto vergleichen, das ebenfalls sechs Monate läuft. Bietet dieselbe oder eine andere Bank hier 2,75 % Zinsen, dann bringt das Festgeldkonto auf jeden Fall nach sechs Monaten mehr Ertrag. Der Verzicht auf die Flexibilität des Tagesgeldkontos kostet also 0,25 Prozent Zinsen.

Legt man 100.000 Euro an, dann sind dies ein Verlust von 250 Euro pro Jahr; bei einem Anlagezeitraum von sechs Monaten hätte man also 125 Euro am Ende des Zeitraums weniger auf dem Tagesgeldkonto als auf dem Festgeldkonto.

Man muss sich genau überlegen, ob einem die Flexibilität des Tagesgeldkontos das Wert ist. Allerdings hat die Flexibilität den Vorteil, dass man während der Laufzeit bei steigenden Zinsen auf andere Anlageformen umsteigen kann. Beim Festgeldkonto muss aber erst das Laufzeitende abwarten, bevor man neu disponieren kann.

Liegt der garantierte Zinssatz beim Tagesgeldkonto aber auf gleicher Höhe wie das Festgeld mit gleicher Laufzeit wie die Garantielaufzeit des Tagesgeldkontos, dann ist das Tagesgeldkonto auf jeden Fall die bessere Anlageform.

Tagesgeldkonten mit Zinsgarantie und hohen Zinssätzen finden

Welche Tagesgeldkonten besonders hohe Zinsen und eine Zinsgarantie bieten, können Sie unserem Tagesgeld-Vergleich entnehmen:

Tagesgeldrechner:


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