Sparanlagen bei Wohnungsgenossenschaften

 

Festgeldzinsen berechnen

Festgeldanlagen sind zwar durch ihre staatliche Einlagensicherheit und verbandseigene Sicherungsfonds ausgesprochen sicher, doch aber ausgesprochen unrentabel. Die Zinssätze liegen beim Festgeld für 12 Monate zwischen 0,5 und bestenfalls 2,7 Prozent. Aufgrund der niedrigen Zinslage und der Inflationsrate sollten Beträge momentan ohnehin nicht länger als 12 Monate angelegt werden. Doch auch wenn das Bedürfnis nach Sicherheit aktuell über dem Wunsch nach möglichst hohen Renditen steht – auf Gewinne aus dem eigenen Kapital müssen Anleger nicht gänzlich verzichten.

Sparanlagen bei Wohnungsgenossenschaften

Beliebt wie nie sind Anlagen in Sachwerte wie Immobilien, doch die kommen nicht für jeden in Frage. Eine noch nicht sehr verbreitete Anlageform, aber zunehmend beliebte Alternative sind Spareinlagen bei Wohnungsbaugenossenschaften. 3 Prozent Zinsen zahlt beispielsweise die Wohnungsgenossenschaft Magdeburg bei einer Laufzeit von 2 Jahren. Die Anlageform ist eine echte win-win-situation, denn sowohl die Wohnungsgenossenschaften als auch die Anleger profitieren von den günstigen Konditionen: Die Wohnungsgenossenschaften profitieren von dem Geld und nutzen es (ausschließlich) für ihren Immobilienbestand. Die Zinsen, die die Genossenschaften an ihre Anleger zahlen, sind deutlich niedriger als bei Bankkrediten. Im Gegenzug liegen diese Zinsen jedoch über den Zinssätzen, die Banken an Kunden zahlen, die Geld anlegen wollen.

Sicherheit für Anleger

Zusätzlich wissen die Anleger bei Genossenschaften, was mit ihrem Geld geschieht. Es darf nur zweckgebunden genutzt werden, Spekulationen wie bei den Banken üblich, stehen bei den Genossenschaften gar nicht zur Debatte und sind auch nicht erlaubt.

Das Thema Sicherheit steht positiv im Raum, denn auch, wenn die Wohnungsgenossenschaften das Vermögen ihrer Anleger nicht per gesetzlicher Einlagensicherung schützen können und auch keine verbandseigenen Sicherungsfonds gibt – das Risiko, das Anleger eingehen, ist verschwindend gering. Die Sicherheit besteht in den Immobilienwerten, die im Besitz der Genossenschaft sind. Damit verfügen sie sogar über ein dreimal höheres Eigenkapital als Privatbanken. Kontrolle über die Jahresabschlüsse übt zudem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen aus.

Worauf achten?

Anleger sollten nur, bevor sie einer Genossenschaft ihr Geld anvertrauen, einige grundlegende Aspekte beachten, die dazu beitragen, die Konditionen zu vergünstigen oder aber die Sicherheit zu erhöhen. Zum einen ist es üblich, dass man einer Wohnungsgenossenschaft erst einmal beitreten muss, um dann bei ihre Geld zu investieren. Die Höhe dieser Genossenschaftsanteile kann sehr unterschiedlich ausfallen. Die gezahlten Anteile aber nicht verloren. Wer aus der Genossenschaft austritt, bekommt sie wieder zurück. Zu bedenken ist auch, dass nicht jede Wohnungsgenossenschaft überhaupt die Möglichkeit einer Festanlage bietet. Gerade mal 50 Genossenschaften von 2000 machen Offerten an Anleger. Bei diesen sollten Anleger sich immer darüber informieren, mit welcher Laufzeit sie für das Festgeld rechnen müssen, ob es eine Mindesteinlage gefordert wird und wie hoch diese ist und wie flexibel gekündigt werden kann.

Bonusausschüttungen

Nicht uninteressant ist auch die Frage nach Bonusausschüttungen, die es nicht bei allen Genossenschaften gibt. Es kann sich lohnen, den letzten Geschäftsbericht der Genossenschaft anzufordern, um einen Überblick über die Bilanzen zu bekommen, denn nicht jede Wohnungsgenossenschaft wirtschaftet gleich gut. Gemieden werden sollten Genossenschaften, bei denen große Anteile der Immobilien leer stehen oder die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden. Detaillierte Vergleiche und die genaue Lektüre des Kleingedruckten sind auch hier unumgänglich, führen aber zu attraktiven Renditen mit hoher Sicherheit.

Festgeld und Tagesgeld als bewährte Alternativen

Wer sein Geld lieber auf einem „normalen“ Festgeldkonto anlegen will, findet über den nachfolgenden Rechner sicher das eine oder andere Angebot:

Festgeldrechner:


Aber auch täglich verfügbare Einlagen auf Tagesgeldkonten müssen nicht zwingend schlecht verzinst sein, wie der nachfolgende Rechner beweist:

Tagesgeldrechner:


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