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Wo finde ich IBAN und BIC meines Tages- oder Festgeldkontos?

 

Tagesgeldzinsen berechnen

Für den internationalen Zahlungsverkehr reicht es nicht, nur die Bankleitzahl und die Kontonummer zu kennen. Auf dem Überweisungsträger müssen stattdessen die International Bank Account Number (IBAN) und der Bank Identifier Code (BIC) genannt werden. Nur so kann zum Beispiel eine Oma aus Österreich ihrem Enkel in der Bundesrepublik ein Geldgeschenk direkt auf das Tagesgeldkonto überweisen. Vergeben werden diese speziellen Nummern unter anderem für Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten, wobei sie für die Festgeldanlage kaum von Bedeutung sind. Zu finden sie im Online-Portal der Banken, auf dem Kontoauszug und hin und wieder auch auf dem Begrüßungsschreiben.

IBAN

Die IBAN definiert jedes einzelne Konto anhand von maximal 34 Ziffern und Buchstaben. In der Bundesrepublik umfasst die International Bank Account Number 22 Stellen. Sie setzt sich aus mehreren einzelnen Bestandteilen zusammen:

  • DE für Deutschland
  • zweistellige Prüfziffer – zum Beispiel 45
  • achtstellige Bankleitzahl – zum Beispiel 50050201 für die 1822direkt
  • zehnstellige Kontonummer, wobei kürzeren Kontonummern Nullen vorangestellt werden – zum Beispiel 0000012345

Aus den Beispieldaten ergäbe sich die IBAN DE45500502010000012345. Damit sie besser gelesen werden kann, teilen Banken die IBAN meistens in Blöcke zu je vier Stellen auf.

BIC

Der BIC ist hingegen eine rein auf die Bank bezogene Kennung mit acht oder elf Stellen. Zuständig ist die Society for Wordwide Interbank Financial Telecommunications (SWIFT). Deshalb wird der Code oft auch als SWIFT-BIC angegeben. Dank dieses Standards können Banken und anderen Finanzinstitute problemlos international untereinander agieren. In der Bundesrepublik setzt sich der BIC aus folgenden Elementen zusammen:

  • vierstelliger Bank-Code – zum Beispiel GENO bei Genossenschaftsbanken
  • zweistelliger Länder-Code – DE für die Bundesrepublik Deutschland
  • zweistelliger Orts-Code – zum Beispiel S1
  • optional ein dreistelliger Code für die Abteilung oder Filiale – zum Beispiel TUE

Der BIC lautet in dem Fall: GENO DE S1 TUE und steht für die Volksbank Tübingen eG.

Kontoauszug – Begrüßungsschreiben – Online-Portal

Die jeweiligen IBAN und den BIC für die eigenen Konten findet man schnellsten im Online-Portal der Bank. Viele Banken stellen diese Informationen dort zur Verfügung. Einfacher ist es, wenn IBAN und BIC bereits im Begrüßungsschreiben oder zusammen mit den Daten für das Tagesgeld- oder Festgeldkonto verschickt werden. Teilweise erhalten Kunden die internationalen Bankdaten aber auch erst, sobald das Kreditinstitut einen ersten Kontoauszug erstellt hat. Werden die Daten vorab benötigt – etwa für die Großmutter in Österreich – muss man bei der Bank nachfragen.

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Frage & Antworten

Christa Britze fragte am 12.04.2013 um 21:00:36

Ich erwarte aus Indien von einer Bank eine Geldüberweisung in Höhe von 5000,00 Euro nun teilte der Absender mit mein Konto müsse erst aktiviert werden das würde mich 598,00 Euro kosten dort. Warum muß ich mein Konto für diese Transaktion aktivieren lassen ??? Bitte dringend eine Antwort sehr eilig, da das Geld hier gebraucht wird. Danke

  1. Redaktion antwortete am 13.04.2013 um 15:21:46

    Da es solche "Aktivierungsgebühren" nicht gibt, sieht das ganze - ohne weitere Details zu kennen - ganz nach Betrug aus. Sie sollen diese Gebühr nach Indien überweisen und werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals auch nur einen Cent der versprochenen 5.000 Euro sehen.

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