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Wie erfolgen Einzahlungen auf ein Festgeldkonto?

 

Festgeldzinsen berechnen

Einzahlungen im herkömmlichen Sinne, also per Überweisung oder gegebenenfalls auch als Bar-Einzahlung, sind bei einem Festgeldkonto nicht möglich. Der gewünschte Anlagebetrag wird stattdessen automatisch von einem laufenden oder einem Tagesgeldkonto umgebucht und als Festgeld investiert. Wer später mehr Kapital einzahlen möchte, muss eine neue Festgeldanlage vereinbaren. Denn aufstocken lassen sich vorhandene Festgeldkonten nicht. Jede (Neu-)Investition entspricht dann einem neuen Festgeldkonto zu den jeweils aktuellen Konditionen.

Umbuchung

Ob das Kapital für eine Festgeldanlage von einem Giro- oder einem Tagesgeldkonto abgebucht wird, richtet sich nach den Vorgaben der Bank. Einige Unternehmen setzen voraus, dass vorher ein Tagesgeldkonto eröffnet und der entsprechende Betrag dort eingezahlt wird. Die Umbuchung vom Tages- auf das Festgeldkonto erfolgt in dem Fall, sobald der Antrag auf Festgeld vorliegt. Zum Ende der Vertragslaufzeit wird das Guthaben samt Zinsen wieder dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben.

Umbuchung vom Girokonto

Bei anderen Banken reicht es, im Antrag für die Festgeldanlage ein Girokonto zu benennen, von dem das Geld abgebucht werden soll. Vorausgesetzt wird allerdings, dass Kontoinhaber und Antragsteller identisch sind, um Missbrauch zu vermeiden. Diese Bankverbindung dient später auch als Referenz für die Auszahlung. Dabei muss das Girokonto nicht zwangsläufig bei der Bank geführt werden, bei der auch das Festgeld angelegt wird.

Umbuchung vom Tagesgeldkonto

Anders sieht es bei der Umbuchung von einem Tagesgeldkonto aus. Dann muss das Tagesgeld bei dem gleichen Kreditinstitut geführt werden wie das Festgeldkonto, weil eine Umschichtung des Kapitals in dem Fall nur bankintern erfolgen kann. Das liegt daran, dass Auszahlungen und damit Umbuchungen bei einem Tagesgeldkonto immer nur auf das vorher vereinbarte Referenzkonto möglich sind, nicht aber auf ein Festgeldkonto bei einer anderen Bank.

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Frage & Antworten

edi petz fragte am 27.11.2013 um 10:32:38

ich bin deutscher,wohne in der schweiz u möchte auf vier festgeldkonten in deutschland geld anlegen.da ich keinen wohnsitz in deutschland habe möchte ich erst auf die konten meiner beiden kinder und deren ehepartnern jeweils 90000 euro also zusammen 360000 euro überweisen damit diese auf ihren namen ein festgeldkonto anlegen u mein geld dann darauf überweisen und anlegen.geht dies rechtlich und wie sieht die steuerliche seite dieser aktion aus.vielen dank für ihre hilfe.

  1. Redaktion antwortete am 1.12.2013 um 7:44:46

    Wenn Sie Ihren Kindern und deren Ehepartnern Geld überweisen, damit diese ein Konto eröffnen, geht das natürlich nur auf den Namen des Kindes oder des jeweiligen Ehepartners. Eine Kontoeröffnung für Dritte ist in Deutschland aufgrund der hiesigen Geldwäschegesetze kaum möglich bzw. bietet keine Bank aus unserem Festgeldvergleich diese Option an. Darüber hinaus ist die Überweisung des Geldes auf die Konten Ihrer Kinder und deren Ehepartner wie eine Schenkung. Das Geld würde also dem jeweiligen Kind oder dessen Ehepartner gehören. Unser Rat: wieso nicht einfach Ihr Geld in der Schweiz anlegen, wo Sie auch wohnen?

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