1,00% p.a.



Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken GmbH

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, kurz VÖB, bündelt die Interessen der Kreditinstitute, die direkt oder indirekt von der öffentlichen Hand gehalten werden sowie Aufgaben des öffentlichen Interesses wahrnehmen. Da auch für diese Banken das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz gilt, müssen sie für den entsprechenden Schutz sorgen.

Diese Aufgabe übernimmt im Sinne der gesetzlichen Einlagensicherung die Entschädigungsrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken GmbH. Welche Kreditinstitute und Banken diesem System zugeordnet werden, obliegt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie legt auch fest, ab wann ein Entschädigungsfall eintritt. Die Entschädigungseinrichtung ist in dem Fall verpflichtet, die Kunden zu informieren und Abwicklung der Forderungen zu übernehmen.

Sicherungsgrenze

Die Sicherungsgrenze entspricht der gesetzlichen Einlagensicherung von derzeit 100.000 Euro. Bis zu diesem Betrag sind die Einlagen zu 100 Prozent geschützt. Bis 31. Dezember 2010 galt ein Wert von 50.000 Euro. Bei Wertpapiergeschäften sind 90 Prozent der Verbindlichkeiten abgesichert, bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro.

Vorausgesetzt wird grundsätzlich, dass die Einlagen in Euro bzw. einer Währung eines Mitgliedsstaates der EU geführt werden. Der Schutz gilt für Privatpersonen, Personengesellschaften und kleine Kapitalgesellschaften. Er umfasst neben Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikaten sämtliche Einlagenarten von Sicht- über Termin- bis zu Spareinlagen.

Mitglieder

  • Bremer Aufbau-Bank GmbH, Bremen
  • Calenberger Kreditverein, Hannover
  • Deutsche Kreditbank AG, Berlin
  • Deutsche Leasing Finance GmbH, Bad Homburg v. d. H.
  • Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt, Hamburg
  • Internationales Bankhaus Bodensee AG, Friedrichshafen
  • Investitionsbank Berlin, Berlin
  • InvestitionsBank des Landes Brandenburg, Potsdam
  • Investitionsbank Schleswig-Holstein, Kiel
  • Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Mainz
  • KfW Ipex Bank GmbH
  • L-Bank, Landeskreditbank Baden-Württemberg, Karlsruhe
  • LTH Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz
  • Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  • LfA Förderbank Bayern, München
  • NRW.BANK, Düsseldorf/Münster
  • Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade, Stade
  • Sächsische Aufbaubank – Förderbank -, Dresden
  • SIKB Saarländische Investitionskreditbank Aktiengesellschaft
  • SKG Bank AG, Saarbrücken
  • Thüringer Aufbaubank, Erfurt

(Stand: Januar 2011)

Kontakt

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.
Lennéstraße 11

10785 Berlin

Telefon (0 30) 81 92 – 0
Telefax (0 30) 81 92 – 222

http://www.voeb.de

Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands e.V.

Über die Entschädigungseinrichtung und damit die gesetzliche Einlagensicherung hinaus unterhält der Bundesverband Öffentlicher Banken auch ein freiwilliges Einlagensicherungssystem, den Einlagensicherungsfonds. Er wurde 1994 gegründet und übernimmt den Schutz so genannter Nichtbankeneinlagen. Das sind Einlagen von Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen.

Dazu stehen den Mitgliedsunternehmen bei finanziellen Schwierigkeiten Mittel aus dem gemeinsamen Fonds zur Verfügung – zusätzlich zu den Leistungen der VÖB-Entschädigungseinrichtung. Vornehmliches Ziel ist es, die „unmittelbaren Zahlungen an Einleger“ zu garantieren. Berücksichtigt werden dabei Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, Schuldscheine, Termingelder, Sparguthaben und Sichteinlagen.

Sicherungsgrenze

Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken e.V. kommt erst dann zum Tragen, wenn die gesetzliche Einlagensicherung nicht ausreicht. Das heißt, er deckt alles oberhalb von derzeit 100.000 Euro ab. Dabei gilt das Prinzip der Subsidiarität, wonach ein- und dieselbe Forderung nur einmal abgesichert ist, entweder gesetzlich oder durch die freiwillige Einlagensicherung. Insgesamt ergibt sich damit ein 100-prozentiger Schutz der Einlagen ohne Begrenzung nach oben.

Mitglieder

  • Calenberger Kreditverein, Hannover
  • Deutsche Kreditbank AG, Berlin
  • Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt, Hamburg
  • Internationales Bankhaus Bodensee AG, Friedrichshafen
  • InvestitionsBank des Landes Brandenburg, Potsdam
  • KfW Ipex Bank GmbH
  • L-Bank, Landeskreditbank Baden-Württemberg, Karlsruhe
  • Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  • LfA Förderbank Bayern, München
  • Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade, Stade
  • Sächsische Aufbaubank – Förderbank -, Dresden
  • SKG Bank AG, Saarbrücken
  • Thüringer Aufbaubank, Erfurt

(Stand: Januar 2011)

Kontakt

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, e.V.
Lennéstraße 11

10785 Berlin

Telefon (0 30) 81 92 – 0
Telefax (0 30) 81 92 – 222

http://www.voeb.de

Frage & Antworten

  • Es wurde noch keine Frage gestellt.

Eine Frage stellen:


 
Zinspilot Banner 160x600