1,00% p.a.



Einlagensicherung in Deutschland

Die Einlagensicherung in der Bundesrepublik gleicht einem engmaschigen Netz, das Anleger und Sparer auffängt, sollte eine Bank oder ein Wertpapierhandelsunternehmen den Verpflichtungen gegenüber den Kunden nicht mehr nachkommen können. Zuständig ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie stellt den Entschädigungsfall fest und hat die Aufsicht über die einzelnen Einlagensicherungssysteme.

Die Schutzmechanismen unterscheiden sich hauptsächlich in zwei Punkten, einerseits in der Sicherungsgrenze, andererseits in ihrer Organisation. Damit es gar nicht erst so weit kommt, dass die BaFin eingreifen muss, gelten strenge Eigenkapitalvorschriften. Das heißt, Banken sind per Gesetz dazu verpflichtet, Risiken zu quantifizieren und sie mit Eigenmitteln zu unterlegen, um die Ausfallrisiken zu gering wie möglich zu halten.

Zum besseren Verständnis hier eine Übersicht zu den bestehenden Einlagensicherungssystemen in der Bundesrepublik Deutschland.

Gesetzliche Einlagensicherung

Die gesetzliche Einlagensicherung wird über das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz geregelt. Sie bietet einen Mindestschutz, der sich an den Vorgaben der Europäischen Union orientiert.

Freiwillige Einlagensicherungssysteme

Die freiwilligen Einlagensicherungssysteme bieten Schutz über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinaus.

Verbundinterne Sicherungssysteme

Die Sparkassen als auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben eigene Systeme, die dem Schutz der Mitgliedsunternehmen und der Anleger dienen. Ihre Sicherungsgrenzen übersteigen den Schutz, der vom Gesetzgeber verlangt wird.

Einlagensicherung Wertpapiere

Die Einlagensicherung gilt auch für Wertpapiere und ist in den gesetzlichen, freiwilligen und verbundeigenen Systemen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben verankert. Für sämtliche Wertpapierhandelsunternehmen, die keinem dieser Systeme angehören, gibt es eine eigene Entschädigungseinrichtung.

 
Zinspilot Banner 160x600