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Inflationsrate im Januar auf 1,90 Prozent gestiegen

Freitag den 11.02.2011

Nach einer zu Null Inflation steigen die Preise mittlerweile rasant an. Egal in welchem Bereich, die Inflationsrate hat es langsam wieder in sich. Nach dem Statistische Bundesamt gegen Ende Januar die Preissteigerungsrate auf 1,90 Prozent schätzte, musste diese Schätzung heute nach oben korrigiert werden – die Inflationsrate liegt nun auf 2,00 Prozent für den Januar dieses Jahres.

www.bankofscotland.deDie Preise steigen damit auf ein Zwei-Jahres-Hoch, doch ein Ende der steigenden Preise ist nicht in Sicht. Denn: Es könnte noch schlimmer kommen. Egal ob es Baumwolle oder Lebensmittel sind, egal ob Heizöl oder Kraftstoff, Gas oder Strom, die Preise sind gestiegen -und werden auch weiter ansteigen.

Es droht eine Inflation, wie sie im Sommer 2008 durch Deutschland fegte, mit einer Preissteigerungsrate von 3,3 Prozent in den Sommermonaten Juli und August und im Juni bei dramatisch hohen 4,00 Prozent, als auch die Spritpreise in einen für Autofahrer ziemlich roten Bereich sprangen.

Doch nicht nur Deutschland ist von einer hohen Inflationsrate betroffen, ganz Europa ächzt unter zu hohen Preisen – während die Europäische Zentralbank unter ihrem Präsidenten Trichet das Problem weiter aussitzt. Der derzeit wieder fallende Euro spricht dabei zusätzlich für sich.

Mit den steigenden Preisen werden auch die Verbraucher zunehmend nervös werden und eine mögliche Stagnation beim Konsum folgen. Während die Wirtschaftskrise an vielen Bürgern vorbeiging, wird dies bei einer ansteigenden Inflation nicht der Fall sein.

Zudem ist die steigende Inflationsrate auch für Sparer eine unschöne Sache. Ihre angelegten Gelder sind damit weniger wert, zudem bringen die Zinsen oftmals keinen Ausgleich zur Inflation. Gerade beim Tagesgeld und bei den Sparbüchern, wo es Zinsen auch deutlich unter 2,00 Prozent gibt, haben die Sparer dann eher das Nachsehen und sollten deshalb auf Sparprodukte setzen, die einen Verzinsung von mindestens 2,00 Prozent bieten, wie es zum Beispiel beim Bank of Scotland Tagesgeld der Fall ist, welches kürzlich erst das Gütesiegel „Bestes Tagesgeld 2010″ erhalten hat.


 
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