1,00% p.a.



Inflationsrate bei 1,2 Prozent – Inflationsausgleich mit Tagesgeld möglich?

Mittwoch den 13.11.2013

Die Inflationsrate für Oktober 2013 lag bei 1,2 Prozent. Auch wenn dies nicht gerade hoch klingt, so bleibt dabei doch der Beigeschmack der Minizinsen, die es vielerorts nur noch gibt für Spareinlagen. Viele Sparer fragen sich deshalb zu Recht, ob der Inflationsausgleich mit Tagesgeld überhaupt möglich ist.

Und hierauf gibt es nun dann doch eine recht eindeutige Antwort: Ja, aber nur wenn einer der Anbieter für Tagesgelder in Betracht gezogen wird, der auf den oberen Positionen des aktuellen Tagesgeld Ranking zu finden ist. Das  bedeutet: es ist durchaus möglich, die Inflationsrate mit der Verzinsung eines Tagesgeldkontos auszugleichen.

Im Durchschnitt indes liegen die Zinsen für täglich fällige Einlagen (= Tagesgeldkonten) deutlich unter der Inflationsrate, was bedeutet, die Bank, bei der man sein Geld als Tagesgeld anlegen möchte, will gut ausgesucht sein. Deshalb ist es zu empfehlen, sich nicht nur selbst auf die Suche zu begeben nach einem gut verzinsten Tagesgeldkonto, sondern vielleicht auch den Weg über einen Tagesgeldrechner zu gehen, um darüber einen aktuellen Zinsvergleich zu erhalten. Einen solchen Rechner für Tagesgeldkonten finden Sie auch hier bei uns.

Seit heute wieder Spitzenreiter im Tagesgeld Ranking ist die Renault Bank direkt, die für Neukunden und auch für Bestandskunden eine Verzinsung von aktuell 1,50 Prozent p.a. bietet, und dies für Anlagebeträge von bis zu einer Million Euro. Dies ist ein Zinssatz, der gleich 0,30 Prozent p.a. über der Inflationsrate vom Oktober dieses Jahres liegt – und damit bekommt der Sparer bzw. die Sparerin tatsächlich neben dem Inflationsausgleich auch noch eine kleine Rendite. Wichtig ist dabei jedoch, dass für die Zinserträge ein Freistellungsauftrag gestellt werden muss. Wer einen solchen noch nicht hat für sein Tagesgeldkonto, der sollte diesbezüglich bei seiner kontoführenden Bank nachfragen.