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Werden sich die Festgeldzinsen wieder erholen?

Dienstag den 10.05.2011

Geldanlage ist wichtig, um früher oder später Ersparnisse zu haben, die einem das Leben erleichtern, den Ruhestand versüßen oder den nächsten Urlaub oder den Neuwagen finanzieren. Doch das Sparen ist nicht mehr so einfach wie es früher war, wo es kaum Möglichkeiten für Kleinsparer und Privatkunden bei den Banken gab. Dies hat sich längst geändert.

Besonders beliebt sind dabei Festgeldkonten und Tagesgelder, welche durch die Gesetzliche Einlagensicherung ein hohes Maß an Sicherheit bieten – die Zinsen sind derzeit jedoch meist eher mau anstatt gut. Da ist die Frage vieler Sparer verständlich, die wissen möchten, ob sich die Festgeldzinsen wieder erholen werden.

Ja, das werden sie, kann man darauf antworten, wann, das wissen wir jedoch auch nicht. Der Leitzins steht auf niedrigen 1,25 Prozent, was die Höhe der Zinsen für Kredite niedrig hält, jedoch auch bei Spararten wie dem Festgeld für niedrige Zinsen sorgt.

Langsam erholen sich die Festgeld-Zinsen, jedoch noch lange nicht in der Höhe, wie es wünschenswert wäre. Solange die Europäische Zentralbank nicht massiv am Leitzins schraubt, wird sich in Bezug auf die Zinsen nichts Maßgebliches ändern. Besonders in kurzen Anlagezeiträumen macht sich dies auch weiterhin bemerkbar. Hier sind die Zinsen zum Teil so niedrig, dass sich solches Festgeldkonto gar nicht rechnet und das Geld besser auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto aufgehoben ist.

Als Tagesgeld angelegt, bringt das eigene Geld derzeit in den meisten Fällen bessere Zinsen,  das Festgeld lohnt sich im Moment nur in den langjährigen Anlagezeiträumen. So lange Verträge sollte man jedoch möglichst nicht eingehen in den Zeiten, in denen die Festgeld Zinsen so niedrig sind – sondern erst abwarten, bis die Zinsen wieder steigen. Und das werden sie, denn lange lässt sich der Leitzins wohl kaum auf einem so niedrigen Stand belassen, wenn die Stabilität des Euro dadurch nicht gefährdet werden soll.


 
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