Termingeld
Der Faktor Zeit ist das ausschlaggebende Kriterium, wenn von Termingeld die Rede ist. Der Begriff selbst weist bereits auf einen Termin hin. Gemeint ist damit der Zeitpunkt, bis zu dem das Geld angelegt werden soll. Kurzum: Bei Termingeld handelt es sich um eine kurz-, mittel- und teils auch langfristige Geldanlage. Sie zeichnet sich zum einen durch den garantierten oder zumindest überschaubaren Zinssatz, zum anderen durch die hohe Sicherheit aus. Daher genießt Termingeld – insbesondere in der Form des Festgeldes – bei Sparern und Anlegern einen sehr guten Ruf.Termingeld-Varianten
Die Idee von Termingeld ist relativ einfach: Der Kunde legt eine Summe x für einen Zeitraum y an und erhält am Tag z den Betrag samt Zinsen und Zinseszinsen ausgezahlt. Jede dieser Variablen steht bereits bei Vertragsabschluss fest. Über die Höhe der Einlage und den Anlagezeitraum entscheidet der Kunde, wobei Banken gewisse Mindeststandards verlangen, sowohl im Bezug auf den Betrag (Mindesteinlage) und die Laufzeit. Investiert werden müssen durchschnittlich 2.500 Euro. Bei der Vertragslaufzeit reicht die Spanne von wenigen Tagen bis hin zu zehn Jahren. Sie ist maßgebend für den Zinssatz: lange Laufzeit = höherer Zins.
Etwas anders gelagert ist die zweite Termingeld-Variante, das sogenannte Kündigungsgeld. Auch hier investiert der Sparer einen gewissen Betrag und zahlt ihn auf ein verzinsliches Konto ein. Dabei wird auf eine feste Laufzeit und normalerweise auch auf einen festen Zinssatz verzichtet. Stattdessen kann der Anleger frei entscheiden, wie lange sein Kapital auf dem Termingeldkonto verbleiben soll. Entscheidet sich der Kunde, den Vertrag zu kündigen, greift die vereinbarte Kündigungsfrist, nach deren Ablauf das Geld zur Verfügung steht.
Vor- und Nachteile von Termingeld
Festen Zinsen, damit einer gut kalkulierbaren Rendite, steht beim Termingeld die mangelnde Flexibilität gegenüber. Welche der beiden Seiten überwiegt, hängt einzig und allein von den Wünschen und Ansprüchen des Anlegers ab. Liegt der Schwerpunkt auf einem sicheren Gewinn, lässt es sich durchaus verschmerzen, sollten die Zinsen im Laufe der Jahre steigen, während die Verzinsung des bestehenden Vertrages auf einem niedrigeren Niveau verharrt. In dem Fall gilt: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Wer hingegen gewinnoptimiert investieren möchte, stößt bei Termingeld möglicherweise an seine Grenzen. Sollte sich das Zinsniveau tatsächlich verbessern, ist es relativ schwer, einen langfristigen Vertrag vorzeitig zu beenden. Einige Banken bieten diese Option gar nicht, andere arbeiten mit einem Rückfallzins, der deutlich niedriger ausfällt, oder erheben eine Strafgebühr.
Termingelder mit hohen Zinsen finden
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