1,00% p.a.



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Sparbrief

Festgeldzinsen berechnen

Sparbriefe sind Bankprodukte mit fester Laufzeit und einem festen Zinssatz. Sie mögen auf den ersten Blick ein wenig altbacken anmuten, vor allem im Vergleich zu moderneren Anlageprodukten. Dieser Eindruck sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der klassische Sparbrief nach wie vor ganz weit oben in der Gunst privater Anleger steht. Das belegt unter anderem die Studie der Fondsgesellschaft Allianz Global Investors zum Bruttogeldvermögen der Deutschen im Jahr 2010. Dort rangiert der Sparbrief auf den vorderen Plätzen. Die verzinste Geldanlage überzeugt vor allem durch die Sicherheit, die planbare Rendite und das auch für Laien verständliche Konzept. Zur Auswahl stehen je nach Bank mehrere Varianten, die sich ausschließlich in der Art der Verzinsung unterscheiden.

Grundlagen zu Sparbriefen

Angeboten werden Sparbriefe bereits ab 500 Euro. In der Regel müssen aber knapp 2.500 Euro, selten mehr, investiert werden. Das Kapital wird entsprechend der gewählten Laufzeit verzinst. Wie die Verzinsung erfolgt, das richtet sich nach der Sparbrief-Variante, für die man sich entscheidet. Bei den Anlagezeiträumen reicht die Spanne von einem Jahr als unterste Grenze bis hin zu zehn Jahren. Derart lange Verträge haben jedoch nur sehr wenige Banken im Programm. Im Schnitt sind es maximal fünf Jahre. Sparer, die flexibel bleiben wollen, sollten sich nicht zu lange festlegen. Wenn, ist es ratsam, mehrere Sparbriefe mit unterschiedlichen Laufzeiten zu wählen.

Jährliche Zinsgutschrift

In der gängigsten Version werden die Zinsen, die ein Sparbrief erwirtschaftet, einmal jährlich – üblicherweise zum 31. Dezember – gutgeschrieben. Neuere Formen sehen durchaus auch monatliche Zinsgutschriften vor. Der Vorteil eines solchen Sparbriefs liegt darin, dass der Kunde genau weiß, womit er rechnen darf. Denn der Zinssatz steht von Anfang an fest. Dabei gilt – mit einigen Ausnahmen – die auch für Festgeld übliche Regel: lange Laufzeit gleich höhere Verzinsung.

Abgezinster Sparbrief

Dieses Prinzip greift auch beim abgezinsten Sparbrief. Er unterscheidet sich von der klassischen Version dadurch, dass die Zinsen samt Zinseszinsen, die über die Laufzeit anfallen, schon beim Kauf auf den Preis angerechnet werden. Der Kunde erhält später den Nennwert ausgezahlt und kann somit von vornherein festlegen, welche Summe zur Verfügung stehen soll. Beispiel: Wird ein Betrag von 5.000 Euro angestrebt und läuft der Sparbrief über vier Jahre bei einer durchgängigen Verzinsung von 3,00 Prozent p.a., müsste der Anleger bei Abschluss des Vertrages 4.442,44 Euro zahlen. Die Zinsen in Höhe von 557,56 Euro (unberücksichtigt möglicher Steuern) werden vorab in Abzug gebracht.

Aufgezinster Sparbrief

Der abgezinste birgt genau wie der aufgezinste Sparbrief – die Zinsen werden über die Jahre angesammelt und erst zum Laufzeitende gezahlt – ein steuerliches Risiko, zumindest bei Anlagen über mehrere Jahre. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer wird immer dann fällig, wenn die Zinsen gebucht werden. Das ist in beiden Fällen zu Vertragsende der Fall. Da der Ertrag aufgrund der Zinsansammlung höher ausfällt als bei jährlichen Zinsgutschriften, übersteigt der Gewinn möglicherweise den Sparerpauschbetrag oder zumindest die im Freistellungsauftrag genannte Summe.

Festgeld als Alternative zum Sparbrief

Festgeldkonten bilden eine moderne Alternative zu Sparbriefen und sind ihnen sowohl in Punkto Sicherheit als auch Zinsen ebenbürtig. Welche Banken derzeit besonders hohe Zinsen aufs Festgeld bieten, kann nachfolgend für beliebige Laufzeiten und Anlagesummen berechnet werden:

Festgeldrechner:


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