1,00% p.a.



Was ist Zinshopping und wann lohnt es sich?

 

Tagesgeldzinsen berechnen

Anleger, die ein Optimum an Rendite aus ihrem Tagesgeld herausholen wollen, „springen“ häufig von einem zum anderen Tagesgeldkonto. Ihr Ziel ist es, immer die besten Konditionen zu erhalten oder von Aktionen, wie sie zum Beispiel für Neukunden geboten werden, zu profitieren. Dieser Vorgang wird als Tagesgeldhopping (engl. hopping: Springen) bezeichnet. Ob und ab wann es sich lohnt, den Anbieter mehr oder weniger regelmäßig zu wechseln, richtet sich vor allem nach den persönlichen Zielen. Rein theoretisch lohnt sich ein neues Tagesgeldkonto schon bei einer minimalen Zinsdifferenz.

Marktbewegungen ausnutzen

Dass Zinshopping für viele Sparer zu einer Art Hobby geworden ist, liegt am Marktgeschehen. Die Verzinsung von Tagesgeld unterliegt gewissen Schwankungen, die eher als flache Wellenbewegungen spürbar werden. Das heißt, große Sprünge sind eher selten. Wenn, dann passen die meisten Banken ihre Konditionen Schritt für Schritt an. Einige Unternehmen reagieren dabei sehr schnell auf Veränderungen, andere bemühen sich, so lange wie möglich eine konstante Leistung zu bringen. Daraus ergeben sich teils deutliche Unterschiede bei den Zinssätzen für Tagesgeld. Kunden, die eine möglichst hohe Rendite wünschen, werden sich dementsprechend für das beste Angebot entscheiden.

Neukundenangebote beachten

In den Fokus rücken dabei seit Jahren auch sogenannte Neukundenangebote, die immer wieder als „Lockangebote“ verschrien werden. Die Top-Konditionen gelten bei solchen Offerten ausschließlich für neue Kunden und sind in der Regel zeitlich begrenzt. Beachtet werden muss in dem Zusammenhang vor allem der Begriff „Neukunde“. Die Definition ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Mal reicht es, ein halbes Jahr kein Konto bei dem Unternehmen geführt zu haben. Teilweise sind auch zwölf oder 24 Monate. Erfüllt man die Voraussetzungen, warten die Banken mit höheren Zinsen auf oder spendieren einen kleinen Bonus bzw. ein Startguthaben.

Eröffnen – kündigen – umbuchen

Das Vorgehen beim Tagesgeldhopping ist dann immer gleich. Im ersten Schritt werden die aktuellen Angebote sondiert und verglichen. Findet sich ein Tagesgeldkonto mit höherer Verzinsung, als man sie aktuell genießt, und passen die Vorgaben, erfolgt der Wechsel. Das bestehende Tagesgeldkonto wird gekündigt, das neue eröffnet und das Guthaben eingezahlt. Der Aufwand ist vergleichsweise gering, weil weder Fristen eingehalten noch Geschäftspartner informiert werden müssen, wie es bei einem Girokonto der Fall wäre.

Die Konditionen müssen stimmen

Ein solcher Wechsel ist immer dann interessant, wenn höhere Zinsen gezahlt werden. Selbst, wenn die Konditionen nur für einen gewissen Zeitraum gelten, kann sich das Tagesgeldhopping bezahlt machen – schließlich steht einem erneuten Umzug nichts im Wege. Wichtig ist lediglich, alle Eckdaten zu berücksichtigen. Dazu gehören nicht nur die Zinsen, sondern auch der Zinsturnus (wie oft werden die Zinsen gutgeschrieben) und mögliche Zinsstaffeln (ändern sich die Zinsen bei höheren Anlagebeträgen). Denn auch sie wirken sich auf die Rendite aus. Für 0,05 Prozent p.a. mehr mit dem Tagesgeld umzuziehen, wäre vielleicht übertrieben, ist aber jedem selbst überlassen. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, ständig zu wechseln, sollte sich von vornherein für ein gutes und stabiles Angebot entscheiden.

Tagesgeldvergleich durchführen

Welche Banken derzeit besonders hohe Zinsen aufs Tagesgeld bieten, erfahren Sie in unserem Tagesgeldvergleich:

Tagesgeldvergleich >>>

Alternativ können Sie auch gleich eine gewünschte Anlagesumme und Laufzeit eingeben und sich die dafür besten Angebote sortiert nach der Höhe der Zinsen anzeigen lassen:

Tagesgeldrechner:


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