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Was ist ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist ein Konto, um täglich fällige Einlagen (so genannte Sichteinlagen) bei einem Kreditinstitut anzulegen. Gemäß 488 BGB gewährt der Kunde seiner Bank mit seiner Einlage auf dem Tagesgeldkonto ein Darlehen. Im Gegenzug erhält er einen Zins, dessen Höhe beim Tagesgeldkonto meist variabel ist (von Zinsgarantien für Neukunden oder neues Geld über begrenzte Zeiträume einmal abgesehen.

Für Sie als Sparer hat ein Tagesgeldkonto folgende Vorteile

  • Kein Kursrisiko
  • Positive Zinserträge (Negativ- oder Minuszinsen sind durch den §488 BGB ausgeschlossen)
  • Sichere Rückzahlung dank gesetzlicher und in Deutschland meist auch zusätzlicher erweiterter Einlagensicherung

Worin unterscheidet sich ein Tagesgeldkonto von einem Girokonto?

Guthaben auf einem Tagesgeldkonto zählt ebenso wie das auf einem Girokonto zu den so genannten Sichteinlagen. Das bedeutet, es kann täglich darüber verfügt werden. Das ist aber auch schon die größte Gemeinsamkeit. Die Unterschiede zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto haben wir nachfolgend für Sie ausgearbeitet:

Merkmal Girokonto Tagesgeldkonto
Wozu wird das Konto genutzt? Vorrangig zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs (Geldein- und -ausgänge) als Geldanlage
Wie erfolgt die Kontoführung? Ein Girokonto kann sowohl im Haben (Plus) als auch im Soll (Minus) geführt werden. Experten sprechen dabei von kreditorischer und debitorischer Kontoführung Ein Tagesgeldkonto kann nur im Haben (Plus) geführt werden. Einige Banken verlangen ein Mindestguthaben bei der Ersteinzahlung.
Wie sind die Zinsen? In der Regel gibt es bei Girokonten nur niedrige und oftmals gar keine Guthabenzinsen Tagesgeldzinsen sind in der Regel höher als die Guthabenzinsen beim Girokonto. Von Zinsgarantien bei Kontoeröffnung abgesehen, sind die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto in der Regel variabel, können also jederzeit von der Bank an die aktuelle Geldmarktsituation angepasst werden.
Welche Kosten entstehen? Bei Girokonten können Kosten in Form von Grundgebühren (monatlich, quartalsweise), für Überweisungen oder Daueraufträge, Lastschriften, Scheckeinlösungen und Kartenzahlungen entstehen. Sowohl Kontoeröffnung als auch Überweisungen aufs Referenzkonto, also die eigentliche Kontoführung, und die Kontoschließung sind bei Tagesgeldkonten kostenlos. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Wie kann über das Guthaben verfügt werden? Beim Girokonto können Sie mittels Barabhebung, Überweisung, Dauerauftrag, Lastschrift, Scheckzahlung oder Kartenzahlung über das auf dem Konto befindliche Guthaben verfügen. Beim Tagesgeldkonto ist nur die Auszahlung von Guthaben auf das hinterlegte Referenzkonto möglich. Es gibt also keine Bank-, EC-, giro- oder Kreditkarten, mit denen Geld vom Konto abgehoben oder bargeldlos bezahlt werden kann.
Wann erfolgt die Kontoabrechnung und die Gutschrift der Zinsen? Beim Girokonto erfolgt die Zinsgutschrift und die Kontoabrechnung in der Regel zum Ende eines jeden Quartals, also vierteljährlich, sowie bei Kontoauflösung. Bei der Gutschrift der Zinsen bieten Banken verschiedene Intervalle an: täglich, monatlich, quartalsweise und jährlich. Mindestens einmal jährlich zum 31.12. erfolgt die Zinsgutschrift aber immer. Bei Kontoauflösung werden die bis zum Tag der Auflösung des Kontos erwirtschafteten Zinsen unabhängig vom Zinsintervall der Bank ausgezahlt.
Wie sicher ist das Guthaben? Sehr sicher. Guthaben auf einem Girokonto und einem Tagesgeldkonto zählen zu den so genannten Sichteinlagen und sind durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie bei deutschen Banken meist durch eine zusätzliche erweitere Einlagensicherung abgesichert.

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