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Lastschriften

Tagesgeldzinsen berechnen

Wer ein Festgeldkonto oder Tagesgeldkonto eröffnen und Geld darauf einzahlen will, dem stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann er das Geld von seinem Girokonto überweisen oder aber im Administrationsbereich seines Tages- oder Festgeldkontos eine Lastschrift vom Girokonto veranlassen.

Welche Lastschriftverfahren es gibt, worin ihre Unterschiede liegen und worauf bei ihrer Nutzung zu achten ist, beschreiben wir im nachfolgenden Ratgeber.

Lastschrift

Die Lastschrift ist ein Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Mit dem Lastschriftverfahren wird die Abbuchung eines bestimmten Betrages vom Zahlungsempfänger angewiesen – bei einer normalen Überweisung wird der Zahlungsauftrag dagegen vom Zahlenden vorgenommen. Zwar ist das Lastschriftenverfahren hierzulande gesetzlich nicht geregelt, die Modalitäten sind allerdings im Lastschriftabkommen geregelt, einer Vereinbarung zwischen der Deutschen Bundesbank und den Spitzenverbänden der deutschen Kreditwirtschaft.

Es gibt zwei verschiedene Arten des Lastschriftverfahrens:

Einzugsermächtigung

Die Einzugsermächtigung ist die am weitesten verbreitete Methode der Lastschrift. Zahlt ein Kunde mit seiner EC-/Maestro-Karte, erteilt er durch seine Unterschrift eine Ermächtigung, fällige Forderungen zu Lasten seines Kontos abbuchen zu lassen. Aber auch für den Einzug von Forderungen, auch in wechselnder Höhe (wie z. B. Telefonrechnung, Miete, etc.) sowie in regelmäßigen Zeitabständen, ist die Einzugsermächtigung geeignet. Erteilten Einzugsermächtigungen kann der Verbraucher innerhalb von sechs Wochen ab Rechnungsabschluss widersprechen. Das Geld wird dann zurückgebucht. Auch bei einer fehlerhaften Buchung oder mangelnder Deckung auf dem Kundenkonto, kann es zu einer Rückbuchung der Summe kommen.

Kommt es zu einer betrügerischen, unrechtmäßigen Abbuchung, so haben Bankkunden das Recht, auch nach den 6 Wochen das Recht, die Lastschrift zu widerrufen. Dies entschied der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 6. Juni 2000 (Az. XI ZR 258/99), weist aber gleichzeitig darauf hin, dass Bankkunden verpflichtet sind, ihre Kontoauszüge regelmäßig zu überprüfen, da ihnen ansonsten ein Mitverschulden angelastet werden kann. Der BGH urteilte am 21. Oktober 1997 (Az: XI ZR 5/97) auch darüber, dass bei der Lastschriftrückgabe dem Zahlungspflichtigen keine Gebühren berechnet werden dürfen. Auch bei Rückgabe wegen Widerspruch sowie bei der Rücklastschrift mangels Deckung dürfen vom Kreditinstitut ebenfalls keine Gebühren belastet werden.

Abbuchungsauftrag

Im Gegensatz zur Einzugsermächtigung liegt beim Abbuchungsauftrag der Bank des Zahlungspflichtigen der Auftrag vor, Lastschriften eines bestimmten Zahlungsempfängers einzulösen. Diese Form der Lastschrift ist weniger verbreitet als die Einzugsermächtigung und wird im Allgemeinen nur bei Geschäftskunden eingesetzt. Anders als bei der Einzugsermächtigung ist eine Rückbuchung nicht möglich. Eine Rückbelastung kommt nur dann in Betracht, wenn das Konto nicht gedeckt oder erloschen ist oder, wenn kein Abbuchungsauftrag vorliegt.

SEPA-Lastschriftverfahren seit November 2009

Seit November 2009 gibt es ein neues Verfahren für Überweisungen und Lastschrift-Abbuchungen: Single Euro Payments Area (SEPA). Dabei handelt es sich um ein einheitliches Verfahren für den Euro-Zahlungsverkehrsraum, bestehend aus den 27 Ländern der europäischen Union und zusätzlich Liechtenstein, Island, Norwegen und die Schweiz. Lastschriftabbuchungen sind mit dem SEPA-Verfahren künftig nicht nur mehr deutschland-, sondern auch europaweit möglich. Bisher bieten allerdings nur einige Banken das Verfahren an, bis zum November 2010 haben alle Banken für eine technische Umsetzung zu sorgen. Es ist damit zu rechnen, dass bis Ende 2012 das bisherige Lastschriftverfahren abgeschaltet wird, bis dahin werden die beiden Lastschriftverfahren parallel angeboten.

Eine SEPA-Basislastschrift kann innerhalb von 8 Wochen rückgängig gemacht werden, bei ungenehmigten SEPA-Lastschriften gilt eine Widerrufsfrist von 13 Monaten ab Kontobelastung.

Hinweis: Unternehmen, die in der Zukunft die SEPA-Lastschrift einsetzen wollen, können die bisher erteilten Einzugsermächtigungen nicht verwenden und werden Sie deshalb um Unterschrift für das neue SEPA-Lastschriftmandat bitten.

Vorteile des Lastschriftverfahrens

  • Der Zahlungspflichtige muss keine Termine mehr überwachen und spart sich Zeit, da das Ausfüllen von Zahlungsbelegen entfällt.
  • Pünktlicher Zahlungseingang – Zahlungs- oder Skontofristen können nicht versäumt werden.

Nachteile des Lastschriftverfahrens

  • Das Konto muss zu den Fälligkeitsterminen eine ausreichende Deckung vorweisen.
  • Zusätzlicher Schriftverkehr fällt an, da für die Teilnahme am Lastschriftverkehr eine Unterschrift benötigt wird.

Teilnahme am Lastschriftverfahren ist jedem zumutbar

Der BGH entschied am 23. Januar 2003 (Az: III UR 54/02), dass Verbraucher gezwungen werden können, zur Begleichung der Rechnungsbeträge am Lastschriftverkehr teilzunehmen. Allerdings nur mittels Einzugsermächtigung, da der Verbraucher nur in dem Fall der Lastschrift widerrufen könnte. Eine Lastschriftklausel für das Abbuchungsverfahren ist unzulässig.

Frage & Antworten

Ingolf Horn fragte am 29.05.2017 um 14:51:56

Hallo, meine Mutter ist am 01.03.2017 in eine neue Wohnung gezogen. Im Mietvertrag wurde SEPA-Lastschrift vereinbart. Diese ist jedoch bisher nicht in Anspruch genommen worden. Der Vermieter meint, Probleme mit dem System zu haben. Kann die Miete auf einen Schlg für drei Monate abgefordert werden? Oder gilt hier das Trockenwohnprinzip? MfG

  1. Redaktion antwortete am 23.06.2017 um 12:15:41

    Als Finanzvergleichsportal dürfen wir rechtliche Fragen leider nicht beantworten. Halten Sie die Miete für die drei Monate im Zweifel vor.

Tina Blue fragte am 15.12.2016 um 15:23:46

Hallo und guten Tag, meine Tochter studiert, ist 31 und erhält noch Bafög. Ich habe bis Mitte 2015 ihre Krankenversicherung (Studententarif) per Lastschrift bezahlt, da sie nicht mehr familienversichert war. Da sie zwischenzeitlich eine steuerpflichtige Beschäftigung aufnahm, entfiel die Zahlung natürlich. Heute jedoch, nach über 1 Jahr wurde der Krankenkassenbeitrag in doppelter Höhe (gesetzliche KV, kein Studententarif mehr) für 2 Monate abgebucht ohne eine Info an mich, den Kontoinhaber. Ist das Rechtens?

  1. Redaktion antwortete am 21.12.2016 um 9:29:20

    Leider können wir Ihnen dazu keine sachdienliche Erklärung geben. Wir empfehlen, sich mit der Krankenversicherung in Verbindung zu setzen und die Angelegenheit zu klären.

Bluesky fragte am 28.01.2016 um 11:42:21

Ich bin Mitglied in einem Verein. Dieser hat mir eine Rechnung am 06.01.2016 zugesendet, mit dem Hinweis, dass der fällige Betrag in frühestens 5 Bankwerktagen per vorliegendem SEPA-Lastschriftverfahren eingezogen wird. Demnach ist Fälligkeit am 13.01.2016. Der Betrag wurde allerdings erst am 25.01.2016 eingezogen. Ich habe dieser Abbuchung bei meiner Bank widersprochen. Darf der Verein einfach ausserhalb des Fälligkeitstermins (hier 10 Tage über dem Termin) den Betrag einfach einziehen? Ich meine laut SEPA nicht. Diese Fälligkeit soll ja zum Schutze des Zahlungspflichtigen sein, damit dieser zu dem Zeitpunkt genügend Geld auf dem Konto bereitstellen kann. Ich meine, der Verein muss mir nach überschreiten des Termins eine erneute Rechnung mit neuem Fälligkeitsdatum zukommen lassen. Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort!

  1. Redaktion antwortete am 2.02.2016 um 7:20:18

    Wir dürfen keine rechtlich bindenden Auskünfte erteilen und in Ihrem Fall käme dies einer Beratung doch sehr nahe. Sie sollten sie eventuell mit Ihrer Bank, oder noch besser, dem Verein in Verbindung setzen.

Petra Hildebrandt fragte am 26.01.2016 um 11:46:09

Liebe Redaktion, wir haben eine Maschine finanziert für die eine monatliche Rate vom Konto abgebucht wird. Da dieses Konto wegen Überschneidungen (Geldeingang/Ausgang) nicht immer genau an diesem Tag gedeckt ist, läßt die Bank die Rate zurückgehen und das Finanzierungsinstitut berechnet dafür 49 € (28 € RLS-Gebühren und 18,99 € Zinsen für einen Monat bei einer Rate von 355 €) Wir haben gebeten nicht mehr einzuziehen, sondern wir möchten überweisen. Das wollen sie aber absolut nicht, das wäre zu viel Aufwand und sie wollen dafür eine Gebühr in Höhe von 100 € haben. Ist das alles rechtens? Ich kann doch nicht jedesmal 49 Euro bezahlen, was ich schon für Wucher halte. Vielen Dank

  1. Redaktion antwortete am 27.01.2016 um 7:36:16

    Das Finanzierungsinstitut kann Sie zum Lastschriftverfahren verpflichten und darf auf alternative Zahlungsweisen, in Ihrem Fall also die Überweisung, Gebühren erheben. Bitte beachten Sie, dass wir keine rechtlich bindenden oder beratenden Auskünfte erteilen dürfen.

Anne fragte am 18.01.2016 um 14:25:34

Sehr geehrte Redaktion, gern präzisiere ich die Frage. In einem Vertragsverhältnis wird einmal jährlich eine Zahlung geleistet. Der Geldempfänger teilt eine Kündigung des Empfängerkontos, bzw. den Kontowechsel nicht mit und bei der jährlichr Überweisung wurde der Betrag nach zwei Tag gutgeschrieben mit dem Hinweis \"AC04 Konto erlöschen\". Dafür ist eine Bankgebühr eingezogen worden. Was genau sind \"Recherche-Gebühren\"? Wären diese gerechtfertigt?

  1. Redaktion antwortete am 19.01.2016 um 7:42:09

    Banken müssen Kontonummer bzw. Bankleitzahl nicht mehr mit dem Empfängernamen abgleichen. Bei fehlerhaften Überweisungen erstattet die Bank den falsch Überwiesenen Betrag nicht automatisch. In Ihrem Fall wurde der Betrag auf ein nicht existierendes Konto überwiesen. »Recherche-Gebühren« werden von Banken erhoben, wenn ein falsch überwiesener Betrag zurückgebucht werden soll. Unserem Erachten nach sind Entgelte für die Rückgabe von Überweisungen unzulässig. Wir dürfen allerdings keine rechtlich bindenden Auskünfte erteilen. Sie sollten sich mit ihrer Bank in Verbindung setzen und Ihr Anliegen vortragen. Unzulässige, bereits abgebuchte Entgelte können drei Jahre zurückgefordert werden.

anne fragte am 13.01.2016 um 15:56:43

Darf die Bank Gebühren für die Rückgabe einer Überweisung aufgrund \"Konto erlöschen\" verlangen? Kann es Unterschiede zwischen Privat- und Geschäftskunde geben?

  1. Redaktion antwortete am 15.01.2016 um 9:03:50

    Wir verstehen die Frage nicht so recht. Sie haben auf ein Konto überwiesen, das nicht existiert? Haben Sie auf das richtige Konto überwiesen, doch dieses wurde gekündigt? Oder haben Sie die einen Betrag irrtümlich auf ein falsches Konto überwiesen? Fehlerhaft ausgeführte Zahlungsaufträge dürfen dem Kunden nicht in Rechnung gestellt werden. Allerdings Banken berechnen in solchen Fällen eine Art »Recherche-Gebühren«. Entgelte für die durch die eigene Bank verweigerte Einlösung von Lastschriften mangels Deckung oder Überweisungen dürfen nicht berechnet werden.

Sebastian Zankl fragte am 7.12.2015 um 16:36:21

Ich habe eine Mahnung erhalten, nachdem eine Internetplattform insgesamt sechs mal versucht hat von einem Konto abzubuchen, welches nicht mehr existiert (Wechsel des Kreditinstituts). Ich soll nun für jeden Buchungsversuch sechs Euro Rücklastkosten zahlen obwohl nach dem ersten Fehlschlag seitens der Plattform keine schriftliche Anfrage an mich ergangen ist. Ist das rechtens?

  1. Redaktion antwortete am 8.12.2015 um 7:18:19

    Eines vorweg: Wir dürfen keine rechtlich bindende Auskunft erteilen. Nun zur Sache: Hatten Sie diese Internetplattform über den Kontowechsel informiert? Eine angemessene Rücklastschriftgebühr ist erlaubt.

Hallen fragte am 29.09.2015 um 15:23:47

Ich bin Mitglied in einem Sonnenstudio und es wird monatlich ein fester Betrag per Lastschrift abgebucht. Allerdings hat das Studio nun seit 2 Monaten geschlossen, ohne einen Hinweis, dass wieder geöffnet wird oder ob überhaupt wieder geöffnet wird. Auch telefonisch ist nichts zu erfahren. Kann ich nun das Lastschriftverfahren stoppen und auch die zwei Monate Ausfall nachträglich zurückerstattet bekommen?

  1. Redaktion antwortete am 30.09.2015 um 6:15:28

    Wir dürfen keine rechtlich bindende Auskünfte erteilen. Sie sollten eventuell eine Rechtsberatung in Betracht ziehen.

Sabine fragte am 8.09.2015 um 8:06:31

Ich habe einer Versicherung eine monatliche Einzugsermächtigung erteilt. Darf die Versicherung, weil sie es vergessen hat, mir rückwirkend 3 Monatsbeiträge auf einmal abbuchen, ohne mich vorher darüber zu informieren bzw. die Genehmigung für die rückwirkende Abbuchung einzuholen ? Vielen Dank !

  1. Redaktion antwortete am 9.09.2015 um 6:15:19

    Eines vorweg: Wir dürfen keine rechtlich bindende Auskunft erteilen. Das Vergessen der Lastschrift führt nicht zum Verlust der Forderung. Das Unternehmen kann für zurückliegende Monate Beiträge einfordern. Grenze ist die regelmäßige Verjährungsfrist (drei Jahre) des § 195 BGB.

nico fragte am 26.07.2015 um 19:34:52

Können meine Eltern einen Abbuchungsauftrag von meinem Konto auf mein Sparbuch, ohne meine Einwilligung tätigen. Ich bin noch nicht volljährig. Danke im Vorfeld

  1. Redaktion antwortete am 3.08.2015 um 6:26:24

    Da du minderjährig bist, sind deine Eltern deine gesetzlichen Vertreter. Haben deine Eltern dir eine Generalermächtigung erteilt? Sprich deine Eltern doch einfach mal drauf an, kann nicht schaden.

Anna fragte am 14.07.2015 um 7:30:52

Mein Ehemann hat über Internet ungefragt einen Flug mit meinen Kontodaten (IBAN) gebucht (also eine Lastschrift veranlasst). Kann ich diese Lastschrift widerrufen bzw. stornieren. Und wer bleibt eventuell auf den Kosten sitzen, er hatte ja meine Daten und diese bisher nicht missbräuchlich verwendet, muss ich ihn deshalb anzeigen?

  1. Redaktion antwortete am 14.07.2015 um 8:11:55

    Bitte beachten Sie, dass wir keine rechtlich bindende Auskunft oder Beratung geben dürfen. Erteilte Lastschriftmandate können bis zum Tag der Abbuchung widerrufen werden. Bereits abgebuchte Beträge können Sie bis 8 Wochen nach Kontobelastung von Ihrem Kreditinstitut erstatten lassen

Stefan fragte am 13.07.2015 um 20:05:18

Guten Tag, Girokontenwechsel: Bei der Beauftragung des kompletten Kontowechsels bei der aufnehmenden Bank wurde mit angegeben, dass das alte Girokonto zu sofort aufgelöst werden soll. Da ein Kunde nicht die zeitlichen Prozeße der Kündigung kennt, muss die alte Bank dem Kunden eine Kündigungsbestätigung zu senden? Ansonsten kommt es zu möglichen Lastschriften (durch Kartenzahlungen) nach der Kontoaufhebung.

  1. Redaktion antwortete am 14.07.2015 um 7:10:39

    Sie sollten ganz einfach sämtliche Unternehmen und Dienstleister bzw. Institute, die regelmäßig von Ihrem Girokonto abbuchen oder auf Ihr Girokonto überweisen, über die neuen Bankdaten informieren.

Werrmann fragte am 19.06.2015 um 8:45:06

unsere Wohnungswirtschaft hat die Betriebskosten für 2011 und 2012 vergessen einzuziehen, der Vermieter besitzt seit 2010 eine Einzugsermächtigung. Durch Zufall telefonierte ich im Juni 2015 mit der Bearbeiterin wegen einer Mietbescheinigung, da erst fiel Ihr auf, dass die Betriebskosten 2011+2012 nicht abgezogen wurden und ich deshalb \"Mietschulden\" hätte, räumte aber auch ein, dass es ein Versehen ihrerseits gewesen ist. Hallo nach 5 bzw. 4 Jahren, ist das rechtens, muss ich das noch bezahlen?

  1. Redaktion antwortete am 19.06.2015 um 9:45:37

    Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre. Info: Wir dürfen keine rechtlich bindende Ausünfte oder eine rechtliche Beratung geben. Sie sollten sich an einen Rechtsbeistand oder den Mieterschutzbund wenden.

Thomas Josch fragte am 9.06.2015 um 19:31:49

Sehr geehrte Damen und Herren in unserem Waldorfschulverein gibt es im Schulvertrag nur die Möglichkeit den Monatsbeitrag abbuchen zulassen. Wenn man einen Dauerauftrag erteilt oder eventuell monatlich selbst überweist muss man 3€ extragebühr pro Monat zahlen ist das rechtens? Mit freundlichen Grüßen Thomas Josch

  1. Redaktion antwortete am 10.06.2015 um 8:09:24

    Mittlerweile ist es leider nicht unüblich, dass Banken für diverse Leistungen Extragebühren erheben. Kontaktieren Sie doch einfach Ihre Bank und lassen sich diese Extragebühren erklären.

Annett Kretschmer fragte am 9.06.2015 um 8:50:47

Wollte gerade das Abbuchungsdatum ändern ,da wurde mir gesagt das das 40 Euro kostet.Ist das rechtens? Santander Bank.Bin echt entsetzt.

  1. Redaktion antwortete am 10.06.2015 um 7:49:07

    Eine Veränderung des Zahlungstermins ist bei der Santander Bank gebührenpflichtig.

Sameeh Nashed fragte am 13.03.2015 um 8:44:10

Ich habe ein Überweisung ausgefühlt , aber die unterschrift habe ich vergessen! die Bank hat die überweisung züruck gesandet an mein post-addresse und mein Konto mit €3 alles gebühren belastet. ist dass zulässig? Mit freundlichen grüssen Nashed

  1. Redaktion antwortete am 17.03.2015 um 8:47:49

    Eine Überweisung ohne Unterschrift ist ungültig. Bei fehlerhaften Überweisungen erheben Banken nicht selten eine Gebühr. Kontaktieren Sie doch einfach Ihre Bank und lassen sich die Gebühr erklären.

stefan paul fragte am 11.03.2015 um 17:19:55

Ende Januar kündigte ich meinen Kabelanschluß fristgerecht zum 28.02.15. Die Kündigung wurde auch bestätigt. Deshalb habe ich die Einzugsermächtigung widerrufen. Vom Unternehmen bekam ich eine Zahlungsaufforderung zur Begleichung des Halbjahresbeitrags. Als ich dem Supportmitarbeiter am Telefon mitteilte, dass ich gekündigt hätte und man mir eine Abschlußrechnung für Jan. u. Febr. schicken solle, sagte man mir, dass ich erst den Halbjahresbeitrag zahlen müsse und man mir dann die 4 Monate zurückerstatten würde. Das lehnte ich mit der Begründung ab, dass ich kein Kunde mehr sei und nicht vorab für eine Leistung zahle, die ich gar nicht mehr beziehen werde. Der Mitarbeiter meinte, dass sei aber so üblich und verwies auf die AGB´s. Als ich ihn bat, mir den entsprechenden Passus zu zeigen, konnte er das nicht, wurde unhöflich und kündigte das Mahnverfahren an. Obwohl ich meinen Standpunkt nochmal schriftlich formulierte, kam keine Reaktion. Die erste Mahnung ist mittlerweile eingetroffen. Ich halte eine solche Geschäftspraxis für unseriös und wollte wissen, was man dagegen tun kann?

  1. Redaktion antwortete am 12.03.2015 um 8:22:18

    Ich kenne Ihre genauen Vertragsdetails und die AGBs nicht. Sie sollten sich mit einem Rechtsbeistand in Verbindung setzten. Sind Sie rechtsschutzversichert?

N Wagner fragte am 11.03.2015 um 13:02:35

Hallo :) ich bin Kunde bei dem Carsharing Unternehmen DriveNow, wo meine Rechnungen per Lastschriftverfahren von meinem Girokonto abgebucht werden. Nun habe ich kürzlich eine Email erhalten, dass sie nachträglich auf Grund eines eigenen Fehlers Geld von meinem Konto abbuchen werden. Es handelt sich dabei um zwei Fahrten die angeblich nicht ausreichend abgebucht wurden, weshalb sie nun nachträglich den angeblichen Restbetrag einziehen wollen. Die Fahrten liegen außerdem sehr weit zurück um die es sich handeln soll (29.12.13 und 06.01.14). Ich habe bereits eine Email (bis jetzt ohne Antwort) geschickt, dass ich damit nicht einverstanden bin und die Abbuchungen nicht nach voll ziehen kann. Kann mir hier evtl jemand weiter helfen was ich in so einen Fall tun muss bzw. ob ich überhaupt etwas tun kann bzw. ob DriveNow das Recht hat eigene Fehler auf meine Kosten über ein Jahr später "zu beheben". Mit freundlichen Grüßen, Natalie Wagner

  1. Redaktion antwortete am 12.03.2015 um 8:49:31

    Ich kenne leider weder Geschäftsgebaren noch die AGBs von DriveNow. Ist aus der Ferne auch schwer zu beurteilen. Veruchen Sie doch noch einmal DriveNow zu kontaktieren. Bleiben die Fronten verhärtet, sollten Sie evtl. über einen Rechtsbeistand nachdenken.

Carmen fragte am 8.03.2015 um 10:00:15

meine Mutter ist seit dem 4.3.2015 im Pflegeheim.Gestern erhielt ich den Heimvertrag,bei der Bezahlung der Rechnung gibt es nur die Einzugsermächtigung,die ich aber nicht möchte, sondern es per online banging überweisen möchte.Kann ich diese Forderung der Heimleitung mitteilen,und was ist wenn man sich darauf nicht einlassen will,es ist mein recht dies frei zuendscheiden,oder?

  1. Redaktion antwortete am 9.03.2015 um 8:17:46

    Hallo und guten Morgen. Sie sollten sich zu allererst einmal mit der Heimleitung in Verbindung setzen und Ihren Wunsch bekannt machen. Da lässt sich sicher was machen.

Max Peters fragte am 4.03.2015 um 12:28:04

Hallo, wenn ich eine unberechtigte Lastschrift innerhalb der vorgegeben Frist wiederrufe, das Konto des Einziehers aber mittlerweile nicht mehr gedeckt/ existent ist, was geschieht dann? Vielen Dank

  1. Redaktion antwortete am 5.03.2015 um 8:26:26

    Wir kennen nicht die genauen Vorgänge und Hintergründe dieses Falles. Am besten kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen sich beraten.

Tamarita fragte am 3.03.2015 um 15:01:50

Hallo, ich habe über meine Kreditkarte Produkte in Summe 350 Euro gekauft. Die Bank will mein Konto mit dieser Summe in einer Woche belasten. Meine Frage ist, was passiert, wenn das Konto nicht genügend abgedeckt ist. Sind dann irgendwelche Bearbeitungsgebühren fällig? Vielen Dank!

  1. Redaktion antwortete am 4.03.2015 um 8:27:30

    Die Bank kann, sollte Ihr Konto nicht gedeckt sein, die Einlösung der Lastschrift verweigern. Zusätzlich können Ihnen auch Gebühren entstehen. Am besten setzten Sie sich mit Ihrer Bank in Verbindung und besprechen die Vorgehensweise bzw. informieren sich über die Modalitäten zu Ihrer Kreditkarte.

flören fragte am 14.02.2015 um 6:32:03

hallo ich habe im jahr 2012,eine versicherung fristgerecht zum 01.12.2012 gekündigt und habe auch eine schriftliche bestätigung der kündigung erhalten ich wuste aber nicht das ich den dauerauftrag den ich meiner hausbank zur zahlung der versicherung erteilt habe extra kündigen muss sodas bis heute den 12.02 2015 weiter abgebucht worden ist insgesamt bekähme ich von dieser versicherung bis heute ca,807euro zurück obwohl ich die versi..zum 01.12.2012 gekündigt habe die wollen mir das geld nicht zurück zahlen darf die versicherung das gelt einbehalten?mfg,,flören

  1. Redaktion antwortete am 6.03.2015 um 8:16:58

    Sie sollten diesen Fall unbedingt einem Anwalt vortragen.

Michael Bauer fragte am 8.09.2014 um 20:04:14

Ich habe eine EC-Kartenzahlung bei einem Möbelgeschäft über ca. 160.- Euro per Lastschriftrückgabe zurückgeholt. Ich habe das Geld gebraucht. Ich weiß, dass demnächst ein Inkasso-Institut das Geld plus Gebühren anfordern wird. Ich kann aber erst am 15. Oktober zurückzahlen. Was kann ich tun, um Schwierigkeiten zu vermeiden?

  1. Redaktion antwortete am 15.09.2014 um 13:55:00

    Sie sollten unbedingt umgehend Kontakt mit dem Möbelgeschäft aufnehmen und diesem Ihre Situation schildern. Vielleicht können Sie auf Verständnis hoffen. Anderen Falles sollten Sie die gekaufte Ware umgehend zurückgeben. Eine weitere Möglichkeit wäre die Vereinbarung auf Ratenzahlung, wenn das entsprechende Möbelhaus dies anbietet.

Olaf Hempel fragte am 15.08.2014 um 3:47:40

Hallo, ich habe bei einem Mobilfunkanbieter eine Einzugsermächtigung laufen. Das betreffende Konto ist inzwischen erloschen, der Anbieter versucht aber weiter fleißig von dort abzubuchen. Mir werden entsprechende Gebühren in Rechnung gestellt. Die Rechnungen habe ich stets vor Fälligkeit der Rechnung gezahlt, aber mir werden mit der Begründung, mein Geld wäre nicht rechtzeitig eingegangen, da der Abbuchungsauftrag schon ausgelöst worden wäre, weiterhin Rechnungen gestellt. Wie stellt sich hier die Rechtslage dar? Danke!

  1. Redaktion antwortete am 8.09.2014 um 12:03:54

    Das ist eine schwierige Angelegenheit, da wir nicht beurteilen können lang die entsprechende Verzugszeit der zu zahlenden Rechnungen ist. In der Regel entstehen Mahngebühren nach einer 2. oder 3. Zahlungsaufforderung, so dass es erstaunlich ist, dass Sie bereits mit den entsprechenden Gebühren belastet wurden. Am besten stellen Sie einen telefonischen Kontakt zu Ihrem Mobilfunkanbieter her.

erhard fragte am 2.06.2014 um 9:50:40

die zum Zeitpunkt 10/2006 erteilte Lastschriftvollmacht an einen Zeitungsverlag beruht auf damaligen Betrag. Dieser wurde 2012, nur sehr klein in der Zeitung benannt, erhöht und automatisch vom Konto abgebucht. Diesem widersprach ich und es erfolgte Einigung. Im 04/2014 erfolgte wie beschrieben eine Erhöhung und nicht genehmigte Abbuchung des erhöhten Betrages. Ich nahm Rückbuchungen vor, überwies aber den ursprünglichen Betrag. Im Internet stehende neue AGB's von 2013 wurden nicht übersendet. Ist eine automatische, nicht genehmigte erhöhte Abbuchung rechtens? Versicherungen z.B. geben das vorab personalisiert bekannt, womit Bestätigung, oder Ablehnung möglich sind.

  1. Redaktion antwortete am 3.06.2014 um 9:27:52

    Generell ist eine erhöhte Abbuchung, wenn dies mit Ihnen zuvor nicht schriftlich vereinbart bzw. von Ihnen unterschrieben wurde, nicht rechtens. Zudem haben Sie vollkommen Recht, dass Sie darüber vorab informiert werden sollten. Unsere Redaktion kann sich nun kein Urteil darüber bilden, ob Ihnen die neuen AGBs mitgeteilt wurden oder nicht. Wenden Sie sich am besten noch einmal an den Zeitungsverlag und erläutern Sie den Sachverhalt. Nicht bezahlte Waren (wie ein Zeitungsabo) müssen u. U. auch zurück gegeben werden. Wir bitten Sie dies zu beachten.

I.Schiel fragte am 1.06.2014 um 10:01:43

Kann ich einen Lastschrifteinzug stoppen , bevor dieser abgebucht wird ?

  1. Redaktion antwortete am 2.06.2014 um 14:34:38

    Eine Lastschrift beinhaltet offene Forderung eines Dritten an den Kontoinhaber. Generell kann Lastschriftverfahren widersprochen werden. Dies müssen Sie dann bei Ihrer Bank tun. Diese bucht Ihnen die Forderung zurück. Im zweiten Schritt sollten Sie herausfinden wieso die entsprechende Lastschrift vorgenommen wurde und gegebenenfalls den Widerruf schriftlich festhalten

hohmann fragte am 23.04.2014 um 22:41:41

Hallöchen ,also mein Mein Mann ist selbstständig und die miete für seinen Läden wird jeden Monat abgebucht . Jetzt hat er einen Brief bekommen das die miete von November und Dezember 2013 wegen rucklastschrieft jetzt nochmal abgebucht wird ! Ich mache darauf aufmerksam das daß Geschäfts Konto immer genügend gedeckt ist ,die rückbuchung erfolgte wegen sepa Probleme . Hat der Vermieter jetzt noch Anspruch auf die volle miete ?

  1. Redaktion antwortete am 3.06.2014 um 8:59:18

    Grundsätzlich gibt es festgeschriebene Verjährungsfristen für finanzielle Forderungen. Das betrifft auch ausstehende Mietzahlungen, die verjähren können, z. B. wenn der Gläubiger noch ausstehende Forderungen nicht binnen einer geregelten gesetzlicher Frist geltend macht. Seit Januar 2002 wurde die Verjährungsfrist für regelmäßige Zahlungen wie Mieten, Nachforderungen, Rückzahlungen von Betriebskosten etc. auf drei Jahre festgelegt. Die Frist beginnt mit Jahresende, in dem Schulden entstanden sind. Beispielsweise können Mietschulden aus dem Jahr 2009 bis zum 31.12.2012 eingefordert werden. Gerade im Zuge der SEPA-Umstellung wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es zu Problemen, Zahlungsrückständen u.ä. kommen kann.

Enniest fragte am 18.03.2014 um 12:47:09

Was sind denn nun die richtigen Begriffe bzw. sind noch alle zu verwenden? Einzugsermächtigung, Lastschriftverfahren, Lastschrifteinzugsverfahren - m.E. gibt es die Begriffe noch oder dürfen diese durch die Umstellung auf SEPA nicht mehr verwendet werden? Gilt generell nur noch, dass der Begriff SEPA (z.B. SEPA-Lastschriftmandat oder SEPA-Basislastschrift) zu verwenden ist. Die SEPA-Basislastschrift ist doch das lastschriftverfahren bz. Lastschrifteinzugsverfahren, oder?

  1. Redaktion antwortete am 21.03.2014 um 13:40:35

    Richtig, eine Lastschrift ist eine Lastschrift. Da derzeit aber noch beide Systeme verwendet werden können, grenzt man die neue SEPA-Lastschrift eben ab, indem man sie als SEPA-Lastschrift und das Einverständnis des Kunden als SEPA-Lastschriftmandat bezeichnet.

Alirani fragte am 28.01.2014 um 12:12:51

Seit Jahren sind wir Kunde unseres Energieversorgers und zahlen die monatlichen Abschläge fristgerecht per Überweisung. Laut neuen vertraglichen Bestimmungen werden seit letztem Jahr "Strafgebühren" in Höhe von monatlich 2,00 Euro pro Überweisung fällig, da wir keine Einzugwermächtigug erteilt haben. Ein Wechsel des Anbieters ist nicht möglich, da hier die Monopolstellung für Stromlieferung für Erdwärmeheizung besteht. Ist diese Gebühr rechtens?

  1. Redaktion antwortete am 1.02.2014 um 9:03:50

    Ob diese Gebühr rechtens ist, kann Ihnen nur ein Anwalt verbindlich sagen - und das auch nur nach Einsicht der AGBs und Ihres Vertrages. Verständlich ist die Gebühr aber auf jeden Fall, da die Verwaltung von per Überweisung eingehenden Zahlungen für den Energieversorger wesentlich aufwändiger ist als die Abbuchung der Abschläge per Einzugsermächtigung.

Brigitte Ullrich fragte am 4.01.2014 um 13:07:33

Hallo, meine Hausverwaltung hat das mtl. Wohngeld immer per LS-Verfahren abgebucht. Jetzt bekomme ich die Mitteilung, dass dies aufgrund des erhöhten Verwaltungsaufwandes nicht mehr möglich ist und ich einen Dauerauftrag einrichten muss. Ich möchte das aber nicht. Mein Verwalter teilt mit, dass ich die einzige bin, die auf ein SEPA-LS-Verfahren besteht und er mir hierfür wg. d. erhöhten Arbeitsaufwandes Kosten von € 55 netto pro Arbeitsstunde berechnen wird. Kann er dies machen? Muss ich auf DA umstellen? Ist DA-Verwaltung nicht kosten- und arbeitsintensiver für d. Hausverwaltung als Sepa-LS-Verfahren. Im Verwaltervertrag ist hierzu nichts geregelt. Ich möchte noch dazu ergänzen, dass es sich hier um die Wohnung meiner Eltern handelt, ich bin Eigentümer, meine Eltern wohnen unentgeltlich darin, zahlen aber die Nebenkosten d. Wohnung. Die Wohnung und die Hausverwaltung sind nicht in der Nähe meines Wohnortes.

  1. Redaktion antwortete am 3.06.2014 um 10:12:41

    In Mietangelegenheiten sind LS-Verfahren durchaus nicht mehr die Regel. Für den Vermieter (und ebenso für den Mieter) ist es tatsächlich zeitaufwendiger Lastschriftverfahren zu bearbeiten. Das geht mit Daueraufträgen sehr viel schneller. Ob der Mieter Ihnen nun Kosten in Rechnung stellen kann, bleibt fragwürdig. Es steht uns nicht zu, das zu beurteilen. Wir als Redaktion können Ihnen aber nur den Tipp geben über die Einrichtung eines Dauerauftrages nachzudenken, denn das ist auch für Sie sehr viel einfacher. Einmal eingerichtet, müssen Sie sich um nichts mehr kümmern, außer um die Änderung, wenn es zu einer Zahlungsänderung kommt. Auch bei Mieterhöhungen, -kürzungen etc. sitzen Sie vorerst am längeren Hebel. Wenn Sie dennoch darauf bestehen das Wohngeld per SEPA-LS überweisen zu wollen, sollten Sie sich zeitnah mit Ihrem Vermieter in Verbindung setzen.

Hans-Ulrich Osterwalder fragte am 14.12.2013 um 10:12:10

Die Verwaltung meines Vermieters stellt zum 1.2.14 auf das SEPA-Lastschriftverfahren um. Allerdings könnte ich meine schriftlich erteilte Einzugsermächtigung weiter bestehen lassen, wurde mir mitgeteilt. Was sind die Vorteile, oder Nachteile auf SEPA umzustellen?

  1. Redaktion antwortete am 16.12.2013 um 17:12:50

    Bei der Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren gibt es keine Vor- und Nachteile abzuwägen, da ab Februar 2014 nur noch SEPA-Lastschriften ausgeführt werden sollten. Der Vorteil für die Banken besteht bei SEPA in der eindeutigen Identifizierung von Kontonummer und Bankleitzahl. Bislang konnte es vorkommen, dass national mehrere Banken dieselbe Kontonummer benutzt hatten oder die gesamte Bankverbindung in einem anderen Land in identischer Form vorkam.

Dante fragte am 12.12.2013 um 16:28:20

hallo, ich habe von meinen Verein die Mitteilung erhalten das der Jahresbeitrag für Selbstzahler, Überweisung erhöht wird. Der für Einzugermächtigungen aber gleich bleibt. Ist das erlaubt? Der Unterschied vom Einzugsverfahren zur Überweiung liegt bei rund +30% Danke

  1. Redaktion antwortete am 16.12.2013 um 17:19:01

    Ja, das ist erlaubt und auch die Regel. Ansonsten müsste - etwa bei Strom- oder Telefonrechnungen oder der Mietzahlung - bei jeder Änderung des Lastschriftbetrages oder des Tarifes eine neue Einzugsermächtigung erteilt werden. So gilt die Ermächtigung bis auf Widerruf für das vereinbarte Vertragsverhältnis.

Rüdiger fragte am 11.12.2013 um 19:32:19

Ist es möglich eine Summe von einer Kreditkarte ohne Abbuchungsauftrag oder ohne erteilte Einzugsermächtigung abzubuchen? Der Sachverhalt: 1. Für einen Monat nahm ich ein Testangebot von Englischtown an, hierfür sollte 1 Euro überwiesen werden. Den Euro habe ich per Kreditkarte bezahlt. Nach Ablauf des Probemonats wurden ohne jeglichen Abbuchungsauftrag bzw. ohne erteilte Einzugsermächtigung von meiner Kreditkarte eine Folgesumme von 49 Euro abgebucht. 2. Ich nahm an einer Umfrage im Internet teil, für die Teilnahme konnte ich mir ein Geschenk aussuchen und sollte lediglich 4,99 Euro Versandkosten bezahlen, auch diese Summe bezahlte ich mit meiner Kreditkarte. Einige Wochen später wurden von der Fa., von der dieses Geschenk kam 69,99Euro abgebucht. Für beide getätigten Geldeinzüge, habe ich weder eine Einzugsermächtigung noch einen Abbuchungsauftrag über diese beiden Summen erteilt. Ich kaufe oft im Internet ein und bezahle häufig mit Kreditkarte, dass aber von einer Kreditkarte ohne Zahlungsauftrag Geld eingezogen werden kann ist mir nicht bekannt.

  1. Redaktion antwortete am 16.12.2013 um 17:24:52

    Abbuchungen sollten bei Kreditkarten immer durch den Karteninhaber bzw. die Eingabe der Kartendaten legitimiert sein. In Ihrem Fall ist es wahrscheinlich, dass Sie bei beiden Angeboten übersehen haben, dass sich das Angebot nach Ablauf des Probemonats stillschweigend verlängert oder das Geschenk aus der Umfrage mit Kosten belastet war. Beiden Vorgängen müssen Sie mit Angabe Ihrer Kreditkartendaten und der Zustimmung zu den AGBs zugestimmt haben. Inwiefern die Verträge aufgrund überraschender Klauseln gültig sind, kann Ihnen nur ein Anwalt unter Kenntnis der genauen Sachlage sagen.

Norbert Meier fragte am 23.10.2013 um 11:48:46

Ist es richtig, dass man einem Energieversoger die erteilte Einzungsermächtigung widerrufen kann und von da an per Dauerauftrag seiner Zahlungsverpflichtung nachkommt, obwohl der Anbieter nur Zahlung per Lastschrift anbietet/ erlaubt?

  1. Redaktion antwortete am 27.10.2013 um 8:24:27

    Das hängt vom Versorger ab. Wenn dieser nur Lastschrift akzeptiert, werden Sie sich entscheiden müssen: entweder per Lastschrift bezahlen oder sich einen Versorger suchen, bei dem auch per Überweisung bezahlt werden kann. Die meisten Versorger werden sich darauf allerdings nicht einlassen, was handfeste Gründe hat: wenn Sie als Verbraucher überweisen, kommt es über die gesamte Anzahl der Kunden zu zahllosen Ausfällen, Zahlendrehern, Fehlüberweisungen oder verspäteten Zahlungen. Diese zu überblicken und abzuarbeiten ist so personalintensiv, dass sich die meisten Versorger nur auf den Einzug der Beträge per Einzugsermächtigung einlassen werden.

Iggi fragte am 11.09.2013 um 20:01:37

In fast allen Vordrucken für das SEPA basislastschriftverfahren steht u.a. ". Ich ermächtige...... "Und dann der Satz: " Gleichzeitig weise ich mein / weisen wir unser Kreditinstitut an, die von der.. auf unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.." Was heißt das? Die Bank informieren muß ich doch nur bei der Firmenlastschrift. Dort steht dieser Satz genauso. Also müsste ich doch auch im ersten Fall die Bank informieren?

  1. Redaktion antwortete am 20.09.2013 um 14:47:34

    Mit diesen beiden Aussagen ermächtigen Sie zum einen den Gläubiger, den Betrag anzufordern, und Ihre Bank, die Lastschrift auch einzulösen. Somit sind beide Seiten der Transaktion legitimiert.

Ertan Arslantas fragte am 7.09.2013 um 17:11:49

Hallo, mein Hausverwalter erhebt Gebühren für die Zahlung der monatlichen Hausgelder per Dauerauftrag und erklärt, dass die Abwicklung der Hausgeldzahlungen per Lastschriftverfahren für den Eigentümer kostenlos ist. Ist die Gebührenerhebung des Verwalters wegen einer anderen Zahlungsweise, als die nach seiner Vorstellung rechtmäßig?

  1. Redaktion antwortete am 9.09.2013 um 14:03:20

    Im Mietrecht gilt, was im Mietvertrag oder in anderen Verträgen vereinbart wurde. Wenn diese Regelung so im Mietvertrag oder einem anderen, von Ihnen bestätigten, Vertrag steht, müsste sie gültig sein. Wenn laut Mietvertrag die Möglichkeit besteht, den Mietzins auch per Dauerauftrag zu zahlen, darf dies keinen Aufpreis seitens des Vermieters kosten, denn ihm entstehen dadurch keinerlei begründbare oder nachweisliche Zusatzkosten.

Christoph Böing fragte am 4.09.2013 um 8:07:37

Hallo und guten Morgen, meine Fragen lauten: 1. ist es möglich, dass jemand, der von meinem Konto monatlich einen festen Betrag abbucht, diese Zahlungsweise dahin gehend ändern darf, dass er statt monatlich nun für 6 Monate im voraus abbucht, also den 6-fachen Betrag abbucht und das Ganze ohne mich zu fragen oder zu informieren? 2. Er begründet dies mit geringeren Kosten. Ist das wirklich so, oder nur vorgeschoben? Vielen Dank für eine schnelle Info!! C. Böing

  1. Redaktion antwortete am 9.09.2013 um 12:24:04

    Das geht natürlich nicht. Änderungen an einem Lastschriftauftrag müssen von Ihnen autorisiert werden. Einseitige Änderungen seitens des Abbuchenden sind nicht zulässig.

I. Laurisch fragte am 27.08.2013 um 10:04:16

Ich habe einen Verein, wo die Mitglieder nicht nur Monatsbeiträge sondern auch unregelmäßig Zahlungen zu tätigen haben, wie zB Kosten für Eintrittskarten, Veranstaltungen, Werbeware etc. Sind auch die unregelmäßigen Zahlungen mit einer Einzugsermächtigung geregelt oder habe ich den Freiraum in einer eigens erstellten Einzugsermächtigung Wahlmöglichkeiten zum ankreuzen einzuführen, wie zB. Ich ermächtige zur Abbuchung von Beiträgen (Kästchen zum ankreuzen), Kosten für Eintrittskarten (Kästchen zum ankreuzen), Kosten für Veranstaltungen (Kästchen zum ankreuzen) ... Oder ist diese Variante nicht rechtens? Wenn sie rechtens ist würde ich einen Satz dazuschreiben, dass eine Ankündigung vor Abbuchung von xy Tagen vorab geschieht.

  1. Redaktion antwortete am 20.09.2013 um 13:35:51

    Das sollte grundsätzlich möglich sein nur müssen Sie dafür sorgen, dass die Mitglieder einen Nachweis haben, welche Leistungen (Eintrittskarten etc.) sie tatsächlich gebucht haben. Bei solchen Fragen hilft aber mit Sicherheit ein Gespräch mit Ihrer kontoführenden Bank oder Ihrem Steuerberater eher weiter.

Erika Handschuh fragte am 23.07.2013 um 5:36:15

kann ich zur Einzugsermächtigung für das neue SEPA-Verfahren gezwungen werden? lebe seit ca 40 Jahren in meiner Mietwohnung und Überweiße selber oder per Dauerauftrag.

  1. Redaktion antwortete am 24.07.2013 um 10:15:51

    Wenn Ihr Mietvertrag die Zahlung per Überweisung oder Dauerauftrag zulässt, kann Ihr Vermieter Sie zu keinem anderen Verfahren zwingen. Es liegt vielmehr in seiner Pflicht, Ihnen rechtzeitig IBAN und BIC mitzuteilen, damit Sie ab April 2014 Ihre Miete weiterhin überweisen können.

elfedrachen fragte am 3.07.2013 um 18:59:34

hi ihr icn hoffe ihr könnt mir hekfen bei meinem problem, Meine Bank hat ihre Zinsen für den Dispo abgebucht und dafür andere Rechnungen als Rücklastschrieft zurückgewiesen ist das rechtens???? Finde nichts darüber gross im Internert. Liebe Grüsse Elfedrachen Eine Frage stellen: Ihr Name: Ihre E-Mail-Adresse: Ihre Frage:

  1. Redaktion antwortete am 8.07.2013 um 8:53:48

    Das ist unserer Meinung nach rechtens, denn die Bank bedient zuerst ihre eigenen Forderungen und dann erst die Forderungen Dritter. In Ihrem Fall bucht sie also zuerst die Sollzinsen für den Dispo ab und danach erst andere Aufträge.

Hellhammer fragte am 14.06.2013 um 11:28:12

Hallo eine Kurze Frage. Wenn ich meinem Vermiete das Lastschrifteinzug der Miete verbiete. Und er trotzdem abbucht, und ich es dann auf Widerspruch zurück buchen lasse, muss ich die Kosten dafür bezahlen, die der Vermieter hat ? Gibt es da einen § der das Regelt ? Mein Vermieter schreibt mich immer wieder an, das ich den Offenen Betrag von mittlerweile 26,56 Euro Zahlen MUSS. Ich habe die Miete immer auf Widerspruch zurücjgeholt von der Bank, und se´he nicht ein , das ich die Gebühren zahlen soll :( Lg Hellhamemr

  1. Redaktion antwortete am 30.07.2013 um 15:08:35

    Etwas weiter vorne haben Sie noch von Einzugsermächtigung geschrieben. Lastschriftauftrag und Einzugsermächtigung sind zwei verschiedene Sachen. Aus unserer Antwort auf Ihre erste Frage vom 12.06. geht auch die Antwort auf diese Frage hervor.

Bernd fragte am 13.06.2013 um 20:24:35

Die monatliche Wohnungsmiete überweisen, da wir per se keine Einzugsermächtigung an den Vermieter erteilen möchten. Dieser teilt uns nun mit, dass durch die Umstellung der Bank auf SEPA die Erteilung einer Einzugsermächtigung zwingend ist. Stimmt das? Müssen wir zustimmen oder können wir weiterhin den Betrag monatlich überweisen? Danke.

  1. Redaktion antwortete am 17.06.2013 um 10:55:27

    Ob Sie die Miete überweisen oder ob Sie dem Vermieter eine Einzugsermächtigung erteilen, können Sie frei untereinander aushandeln. An die im Mietvertrag festgeschriebene Zahlungsform sind Sie dann aber gebunden. Wenn in Ihrem Mietvertrag vermerkt ist, dass die Miete per Einzugsermächtigung vom Vermieter einzuziehen ist, müssen Sie das so akzeptieren. Steht es Ihnen allerdings frei, die Miete auch per Überweisung (einzeln oder als Dauerauftrag) zu zahlen, kann Ihr Vermieter Sie nicht zu einer bestimmten Form der Mietzahlung zwingen.

Hellhammer fragte am 12.06.2013 um 9:34:46

Hallo, ich habe eine kurze Frage. Mein Vermieter hatte eine einzugsermächtigung. Bis ich dann einige male versucht habe, dieses zu widerrufen. Selbstverständlich hat der Vermieter sich nicht beeindrucken lassen, und hat die Miete erneut eingezogen, und ich habe dies auf Widerspruch zurückgebucht. Da ich zum 27.28 einen Lohn bekomme, habe ich die Miete dann auch sofort überwiesen. Mein Vermieter hat aber dann zum 03 des Monats wieder die Miete eingezogen. Die ich widersprochen habe, da die miete bereits überweisen war. Jetzt bekomme ich von eminem Vermieter eine Mahnung ich soll einen betrag vcon 26,52 euro ink Mahngebühr zahlen. Laut meiner Bank habe ich erfahren das ich keine gebühren zahlen muss, da ich die Miete auf Widerspruch zurückgeholt habe, da díe schon überweisen war. Gibt es einen § der das Regelt ? Was sagt denn das MIetrecht dazu ? Muss ich die Mahnungs kosten Zahlen ? Obwohl ich den einzug widersprochen habe ? Lg Hellhammer

  1. Redaktion antwortete am 30.07.2013 um 15:07:17

    Wenn es sich um eine Einzugsermächtigung handelt, können Sie diese formlos widerrufen. Ihr Vermieter hat den Widerruf zu akzeptieren. Sollte er weiterhin von Ihrem Konto abbuchen, trägt er die Stornokosten. Allerdings sollten Sie beachten, dass, wenn im Mietvertrag eine Einzugsermächtigung vereinbart wurde, deren Widerruf nur aus wichtigem Grund möglich ist. Ein solcher Grund wäre zum Beispiel das Abbuchen der vollen Miete trotz bestehender Mietminderung.

Berno Hagenbucher fragte am 21.05.2013 um 7:31:06

Unser Verein muss sich von allen Mitgliedern die neue SEPA-Lastschrift per Unterschrift bestätigen lassen. In aller Regel wird nur der Mitgliedsbeitrag abgebucht. Es gibt aber bei uns eine 4-Stunden Arbeitsverpflichtung, ersatzweise 30 Euro Gebühr. Kann mit der SEPA-Lastschrift neben dem Mitgleidsbeitrag auch diese Gebühr abgebucht werden, oder benötigt der Verein dafür eine weitere Abbuchungs-Genehmigung ?. Muss das Vereinsmitglied zudem über die separate Abbuchung schriftlich informiert werden ? Danke

  1. Redaktion antwortete am 23.05.2013 um 6:13:45

    Beim SEPA-Lastschriftverfahren benötigen Sie für die Abbuchung der 30 Euro Gebühr eine separate Einzugsermächtigung. Wenn Ihre Mitglieder in der Vereinssatzung oder einem separaten, zur Kenntnis genommenen Schriftstück, über die Gebühr informiert wurden und ihr Einverständnis zum Einzug per Lastschrift gegeben haben, müssen Sie nicht noch einmal schriftlich über die bevorstehende oder erfolgte Abbuchung informieren.

Valentina fragte am 15.04.2013 um 8:13:01

Hallo.Meine Handyrechnungen sollten von meinem konto abgebuch werden,bei der erste Rechnung war der Betrag zu unrecht zu hoch,habe das Geld von der Bank zurück holen lassen und den richtigen Betrag überwiesen,da der Handyanbitter mir geld für eine Drittestelle mit in Rechnung gestellt hat was ich nie genützt habe ,nie in anspruch genommen habe.Jetzt habe ich eine neue Rechnuhg bekommen mit 10 euro exra für den lastschrift den ich zurück geholt habe.Dürfen sie mir die 10euroin Rechnung stellen und durfen sie weiter Geld einziehen oder erst nach eine neue Einverstanserklärug von meine Seite?

  1. Redaktion antwortete am 15.04.2013 um 15:42:16

    Ja, die Bank darf Ihnen die zehn Euro in Rechnung stellen, denn Sie haben die Lastschrift ja zurückholen lassen und damit Aufwand verursacht. So lange Sie die Einzugsermächtigung nicht widerrufen kann die Bank auch weiterhin Geld von Ihrem Konto einziehen.

Sylvia Lukowska fragte am 22.03.2013 um 9:06:34

Hallo! ich zahle einen kredit bei santanderbank ab. ich wollte eine änderung von terminabbuchung machen, so dass der betrag nicht am 1., sondern am 15. des monats abgebucht wird. da sagt mir die santanderbank, dass diese änderung 40 € kostet!!!ist das möglich????

  1. Redaktion antwortete am 25.03.2013 um 14:20:31

    Dass das möglich ist, sehen Sie ja. Hier hilft nur ein Blick in die AGBs und Gebührenübersicht der Santander Bank, welche Sie ja bei Kreditabschluß akzeptiert haben.

chrisTel fragte am 12.03.2013 um 15:22:05

Guten Tag, ich habe gerade von meinem vermieter einen brief über die einzugsermächtigung bekommen. bis heute lief die miete über einen dauerauftrag. kann es dann bedeuten,daß der vermieter wenn ich die einzugsermächtigung gebe jeden betrag - wie es ihm passt- u.a. mieterhöhung von meinem konto abbuchen. und beim stromanbieter wie verhält es sich da? kann er abbuchen was er will? leider bin ich im moment mit der einzugsermächtigung überfordert. würde mich über eine positive antwort freuen bedanke mich im voraus

  1. Redaktion antwortete am 12.03.2013 um 16:06:59

    Im Grunde berechtigt die Einzugsermächtigung Ihren Vermieter nur, die vertraglich vereinbarte Miete zum vereinbarten Zeitpunkt einzuziehen. Bei Mieterhöhungen kann der Vermieter allerdings auch den dann höheren Betrag ohne neue Einzugsermächtigung einziehen. Er kann aber nicht abbuchen, was und wann er will. Dasselbe gilt für Ihren Stromanbieter. Die Einzugsermächtigung bringt technisch und rechtlich gesehen Vorteile für Sie beide: Ihr Vermieter kann den Einzug seiner Außenstände veranlassen und erhält das ihm zustehende Geld in der Regel auf den Tag genau rechtzeitig. Sie als Mieter können einer unrichtigen Belastung Ihres Kontos durch Widerruf entgegentreten.

Ulrike fragte am 7.03.2013 um 7:54:48

Ist ein Konto eines unserer Geschäftspartner nicht gedeckt, erfolgt die Rückbuchung sofort innerhalb der nächsten Tage. Allerdings ist es auch schon vorgekommen, dass nach mehr als 2 Wochen mangels Kontodeckung zurückgebucht wurde. Dies legt den Verdacht nahe, dass das Konto während unserer Abbuchung gedeckt war, jedoch bei späteren Abbuchungen "höherer" Instanzen nicht und darum zugunsten dieser Instanz unser bereits erhaltenes Geld wieder rückgebucht wurde. Bis zu welchem Zeitraum kann eine Lastschrift mangels Kontodeckung von der Bank wieder zurückgebucht werden? Eine fehlende Deckung sollte doch sofort wirksam werden. Ist eine (auch nachträgliche) Priorisierung von Abbuchungen zulässig, d.h. kann bei einer späteren nicht vorhandenen Deckung eine erfolgreiche Abbuchung, die während des gedeckten Kontos durchgeführt wurde, wieder rückgängig gemacht werden?

  1. Redaktion antwortete am 14.03.2013 um 13:40:42

    Die Vermutung liegt nahe aber das dürfte eigentlich nicht sein. Bei Abbuchungen gilt: wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Bereits erfolgte Buchungen nachträglich zurückbuchen, um die Forderungen "höherer" Instanzen zu bedienen, dürfte rechtlich nicht haltbar sein. Aufklärung bringt hier am ehesten ein Anruf bei der bezogenen Bank.

Beyer fragte am 6.03.2013 um 19:19:59

Hallo ich habe vor mehreren monaten ein teil einer Reise über Lastschrift bezahlt. nun ist die reise schon einige monate her, und der veranstalter hat das geld noch nicht abgebucht. ich wollte fragen ob es hierfür eine gesonderte Verjährngsfrist gibt, oder ob die frist auch 3 jahre beträgt? immerhin müsste ich mein konto dann drei jahre über diesen betrag gedeckt halten.

  1. Redaktion antwortete am 11.03.2013 um 12:42:58

    Die Verjährungsfrist dürfte auch hier drei Jahre - ab Ende des Kalenderjahres des Entstehens der Forderung - betragen. Unser Tipp: widerrufen Sie beim Veranstalter den Lastschriftauftrag, dann muss dieser Ihnen eine Rechnung zusenden und kann nicht mehr unverhofft vom Konto abbuchen.

Mary fragte am 31.01.2013 um 14:23:21

Ein Energieversorger führt gundsätzlich keine Einzugsermächtigung durch. Der Kunde soll einen Dauerauftrag einrichten od. monatlich überweisen. Somit kann der Kunde zwar die Beiträge kontrollieren, jedoch gezahlt ist dann auch gezahlt. Warum macht ein Unternehmen so etwas? Ich kann mir vorstellen, dass dann jeden Monat eine riesiege Mahnwelle losrollt, da viele Kunden nicht überweisen. Kann das Unternhemen dann nicht relativ schnell zahlungsunfähig werden?

  1. Redaktion antwortete am 31.01.2013 um 14:30:21

    Dauerauftrag oder Überweisung ist doch aus Kundensicht super. Sie können jederzeit den Auftrag stoppen ohne erst beim EVU den Lastschriftauftrag widerrufen zu müssen. Ob dann jeden Monat eine Mahnwelle losrollt, dürfte Sie als Verbraucher eigentlich nicht tangieren und zahlungsunfähig wird ein Energieversorger meist nicht so schnell. Der Großteil der Einnahmen stammt aus gewerblichen Quellen, nicht aus privaten Haushalten.

Alfred Wagner fragte am 28.01.2013 um 10:49:01

kann der Zahlungsempfänger, z.B. ein Verein, den wiederkehrenden Monatsbeitrag ohne meine Zustimmung ändern, wenn ich ihn ermächtigt habe den satzungsgemäßen Beitrag mtl. einzuziehen.

  1. Redaktion antwortete am 28.01.2013 um 11:06:32

    Wenn Sie den Einzug des satzungsgemäßen Betrags autorisiert haben, sollte das möglich sein. Im Grunde wird das auch der Sinn dieser Klausel sein, bei einer Änderung des Beitrags nicht jeden Lastschriftauftrag neu erteilen zu müssen.

Hofer fragte am 24.01.2013 um 16:55:35

Guten Tag Ich habe beim Kunden ein Abbuchungsverfahren eingerichtet, dieser hat aber trotzdem nach 3 tagen einen Rücklastschrift veranlasst. Warum ist das möglich oder hat sich da was geändert??

  1. Redaktion antwortete am 25.01.2013 um 11:10:09

    Warum das möglich ist, sollte Ihnen Ihre Bank im Detail erklären können, da diese den genauen Abbuchungsauftrag kennt. Ohne weitere Details zu kennen, ist es aber so, dass laut § 675x BGB der Zahler gegen seinen Zahlungsdienstleister einen Anspruch auf Erstattung eines belasteten Zahlungsbetrags hat, der auf einem autorisierten, vom oder über den Zahlungsempfänger ausgelösten Zahlungsvorgang beruht, wenn 1. bei der Autorisierung der genaue Betrag nicht angegeben wurde und 2. der Zahlungsbetrag den Betrag übersteigt, den der Zahler entsprechend seinem bisherigen Ausgabeverhalten, den Bedingungen des Zahlungsdiensterahmenvertrags und den jeweiligen Umständen des Einzelfalls hätte erwarten können; mit einem etwaigen Währungsumtausch zusammenhängende Gründe bleiben außer Betracht, wenn der zwischen den Parteien vereinbarte Referenzwechselkurs zugrunde gelegt wurde.

Kerstin Behrens fragte am 18.12.2012 um 12:29:46

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war in der Zeit vom 01.06.2011 bis 31.Mai 2012 bei der Firma Flexstrom und wurde von dieser mit Strom beliefert. Im April 2012 wurde eine Lastschrift leider zurückgegeben, da mein Konto keine ausreichende Deckung aufwies. Ich habe dann den offenen Betrag 2 Tage später an die Flexstrom überwiesen. Es kam keine Mahnung oder Rechnung über die lt. Vertrag in den AGB's von der Flexstrom zu erhebenden Rücklastschriftgebühr in Höhe von 8 €. Weitere Rückbuchungen gab es nicht. Der Vertrag wurde zum 31.05.2012 gekündigt und ich erhielt am 25.09.2012 die Schlußrechnung der Flexstrom. Diese wurde dann auch durch Lastschrift am 08.10.2012 abgebucht. Dann erhielt ich mit Datum vom 28.11.2012 eine Rechnung über eine Rücklastschriftgebühr in Höhe von 8 €. Als "Termin" bei der Bezeichnung der Position wurde ebenfalls der 28.11.2012 angegeben. Als Zahlungstermin wurde der 12.12.2012 angegeben. Ich habe daraufhin Flexstrom über e-mail angeschrieben, da ich zu der Zeit noch nicht nachvollziehen konnte wofür das Geld gefordert wird. Dann wurde mitgeteilt, daß es für die Rückbuchung am 01.04.2012 sei. Eine Zahlung habe ich zunächst einmal abgelehnt, da für mich der Vertrag mit der Zahlung der Schlußrechnung erledigt war. Meine Frage, können Nachforderungen für Rücklastschriften noch 8 Monate nach deren Entstehung und bereits ausgeglichener Schlußrechnung gefordert werden. Es handelt sich zwar nur um 8 €, aber hier geht es ums Prinzip. Für mein Verständnis hat es die Flexstrom versäumt hier rechtzeitig eine Rechnung zu stellen. Ein Verschulden meinerseits liegt für mich hier nicht vor. Würde mich über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen Kerstin Behrens

  1. Redaktion antwortete am 18.12.2012 um 15:46:35

    Derartige Forderungen verjähren drei Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind. In Ihrem Fall wäre die Forderung also erst am 01.01.2016 verjährt. Die Nachforderung dürfte unserer Meinung nach rechtens sein, wenn die Schlußrechnung nicht beinhaltet, dass mit deren Zahlung sämtliche Forderungen gegenüber dem Unternehmen abgegolten sind.

Silvio Steffens fragte am 4.12.2012 um 18:01:50

hallo mir ist des öffteren bei meiner bank die sparkasse aufgefallen das abbuchungen ausgeführt wurden diese jedoch mangels deckung wieder zurückgebucht wurden jedoch wenn die sparkasse gebühren oder abschlussrechnung stellt diese wenn dann das konto nich gedeckt ist ins minus bucht und diese beträge dann solange stehen bis das konto wieder gedeckt ist darf die sparkasse das mfg

  1. Redaktion antwortete am 5.12.2012 um 9:19:05

    Laut unserem Kenntnisstand darf sie das. Es macht einen Unterschied, ob es sich um Gebühren der kontoführenden Bank oder einen Abbuchungsauftrag handelt.

Ceewee fragte am 22.11.2012 um 8:38:18

Können bestehende Einzugsermächtigungen, die man von Geschäftskunden hat, weiter genutzt werden oder muss jeder Geschäftskunde bei Einführung SEPA separat angeschrieben werden um ein neues Mandat zu bekommen?

  1. Redaktion antwortete am 22.11.2012 um 9:21:58

    Sie können bestehende Einzugsermächtigungen weiter nutzen. Denn gemäß dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Juli 2010 (Aktenzeichen XI ZR 236/07) wird die Einzugsermächtigungslastschrift als vorautorisierte Zahlung gestaltet.

Michael Trageser fragte am 12.11.2012 um 10:27:45

Wenn man Zahlungen von seinen Geschäftskunden einzieht haben die dann automatisch 8 Wochen statt bisher 6 wochen das Recht die Zahlungen zurück zu ziehen ?. Wenn ja sollte dann zwischen Geschäftsleuten nicht grundsätzlich auf das Abbuchungsverfahren umgestellt werden ? Wer will schon 8 Wochen Risiko in Kauf nehmen ?

  1. Redaktion antwortete am 12.11.2012 um 10:41:17

    Weder 8 noch 6 Wochen sind korrekt. Kunden - egal ob Privat- oder Geschäftskunden - haben sechs Wochen ab Zugang des Rechnungsabschlusses Zeit, eine genehmigte bzw. rechtmäßige Lastschrift zurückbuchen zu lassen. Der Rechnungsabschluss erfolgt bei den meisten Banken vierteljährlich, bei manchen monatlich. Nach Zugang dieses Abschlusses beim Kunden beginnen die sechs Wochen zu laufen. Eine widerrechtlich erfolgte Lastschriftabbuchung kann 13 Monate lang zurückgebucht werden, wobei die Frist erst zu laufen beginnt, wenn die Bank den Kunden über diese Abbuchung informiert hat. Unter Geschäftsleuten ist der Abbuchungsauftrag zweckdienlicher, da er auch den Anforderungen der Kreditsicherung genügt.

Jürgen Kowalski fragte am 6.10.2012 um 15:09:20

Ein Endversorger stellt eine Schlussrechnung mit dem Hinweis,der Betrag in Höhe von... ist am 13.04.2012 fällig und wird von Ihrem Konto..Nr. BLZ.. abgebucht.Er bucht aber nicht ab,er mahnt auch nicht,sondern erwirkt später einen Mahnbescheid.Wer trägt die Kosten?

  1. Redaktion antwortete am 8.10.2012 um 8:53:26

    Ohne die Einzelheiten zu kennen (Lastschrift mangels Deckung zurückgegangen? Irgendwelche Bescheide vom Versorger bekommen etc.) kann man diese Frage pauschal nicht beantworten. Hier sollte auch keine Rechtsberatung angefragt werden. Für so etwas gibt es Anwälte.

Markus fragte am 3.05.2012 um 17:23:58

Ich habe ein Geldmarktkonto bei einer Bank eröffnet und eine Lastschrift eingestellt, bereits 6 Arbeitstage vor Einzug der Lastschrift das Konto schriftlich gekündigt und auch keine Legitimierung durchgeführt. Die Bank hat das Geld trotzdem abzogen. Ist dies rechtens?

  1. Redaktion antwortete am 4.05.2012 um 8:16:41

    Das lässt sich ohne Blick in die AGBs der Bank zum betreffenden Geldmarktkonto nicht sagen. Haben Sie nur das Konto gekündigt oder auch den Lastschrifteinzug widerrufen?

Fred Greschner fragte am 9.09.2011 um 14:53:39

Sehr geehrte Damen und Herren, Ist es besser auf eine Lstschrift zu bestehen, da dann das Geld im Falle einer Insolvenz zurückgefordert werden kann. Sofern dies zutreffend ist: wie lange kann zurückgefordert werden; auch noch nach 6 Monaten oder nur nach 6 Wochen? mfG F. Greschner

  1. Redaktion antwortete am 9.09.2011 um 16:49:07

    Die Widerspruchsfrist für eine Lastschrift beträgt sechs Wochen ab Zugang des Rechnungsabschlusses, der monatlich oder quartalsweise versendet wird. Bei SEPA-Lastschriften beträgt die Widerspruchsfrist 8 Wochen. Nur innerhalb dieser Zeit kann eine Lastschriftrückgabe vorgenommen werden. Wenn das Empfänger der Lastschrift zwischenzeitlich insolvent ist, so trägt die Einreicherbank das Risiko.

Jörg Hirmke fragte am 8.04.2011 um 6:05:39

Vor einiger Zeit sah/las ich über ein Urteil, in dem es für unzulässig erklärt wird, wenn beispielsweise ein Energie-Versorger von einem Kunden verlangt, seine Zahlungsweise für monatliche Abschlagszahlungen von der Zahlung per Einzugsermächtigung auf Zahlung per Überweisung umzustellen. Leider weiß ich die Quelle nicht und bin jetzt auf der Suche nach dem entsprechenden Aktenzeichen und dem urteilenden Gericht. Vielleicht können Sie mir hier weiterhlefen, Danke im voraus!

  1. Redaktion antwortete am 12.04.2011 um 9:28:44

    Das entsprechende Urteil haben wir auch nicht parat aber eine Umstellung der Zahlungsmodalitäten bedarf der Zustimmung beider Vertragsparteien, stellt also eine Änderung des bestehenden Vertrages dar.

sommers fragte am 19.02.2011 um 10:36:27

wenn eine Lastschrift durch das Abbuchungsverfahren bereits für ein Konto vorliegt,und der Kontoinhaber dann auf des Sepa- Verfahren umstellt, muss nochmal ein Auftrag für die Abbuchung via Abbuchungsverfahren erteilt werden ? Danke !

  1. Redaktion antwortete am 19.02.2011 um 22:53:27

    Nach dem normalen Lastschriftverfahren erteilte Einzugsermächtigungen gelten nicht für die SEPA-Lastschrift. Sollte der Zahlungsempfänger, auf das SEPA-Lastschriftverfahren umstellen, ist die Erteilung einer neuen SEPA-Lastschrift erforderlich. Der Anstoß dazu muss aber vom Zahlungsempfänger ausgehen. Bis dahin ändert sich für den Zahlungspflichtigen nichts.

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