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Bausparvertrag als Geldanlage

 

Festgeldzinsen berechnen

Nicht immer muss der Bausparvertrag für die spätere Finanzierung der eigenen Immobilie herhalten. Unter bestimmten Umständen ist ein solcher Vertrag bei der Bausparkasse durchaus eine sehr lukrative Alternative zum Festgeld.
Die optimale Rendite erreicht man unter Berücksichtigung der folgenden Voraussetzungen:

  • Die Sparphase beträgt mindestens 7 Jahre.
  • Auf das Bauspardarlehen wird verzichtet.
  • Für den Erhalt der Wohnungsbauprämie darf das zu versteuernde Jahreseinkommen nicht mehr als 25.600 Euro bzw. 51.200 Euro bei Paaren betragen.
  • Der Bausparvertrag wird vor dem 25. Lebensjahr abgeschlossen, dann kann nach sieben Jahren frei über das Guthaben inkl. Prämie verfügt werden. Ansonsten ist der Vertrag nur dann prämienunschädlich, wenn das Guthaben wohnwirtschaftliche Zwecken zugeführt wird.

Bonuszins bei Darlehensverzicht

Bausparer, die auf das günstige Bauspardarlehen verzichten, profitieren von einem Bonuszins, der den Basiszins nicht selten über das Zinsniveau beim Festgeld anwachsen lässt. Vor allem junge Leute unter 25 Jahren fahren mit einem Bausparvertrag besonders gut, da sie über das Guthaben samt Prämie frei verfügen können. Die Prämien gibt es bereits ab dem 16. Lebensjahr.

Arbeitnehmer mit einem geringen Einkommen profitieren von der Arbeitgebersparzulage von bis zu 470 Euro jährlich, wenn sie ihre vermögenswirksamen Leistungen (VL) vom Arbeitgeber auf ein Bausparkonto überweisen lassen. Junge Arbeitnehmer könnten beide Bausparförderungen kombinieren.

Einmalanlage beim Bausparvertrag

  • Rendite-Sparplan: Bei einem Sparplan werden monatlich gleich bleibende Raten in den Bausparvertrag eingezahlt bis das Sparziel erreicht ist.
  • Einmalanlage: Der Sparplan kann mit einer Einmalzahlung kombiniert werden. Belohnt wird dies mit einer höheren Sparrendite. Allerdings bieten nicht alle Bausparkassen die Möglichkeit der Einmalanlage an.

Sicherheit des Bausparvertrages

Ein Bausparvertrag ist nicht nur rentabel, sondern auch sicher. Die Einlagen von Bausparverträgen sind in unbegrenzter Höhe abgesichert, dazu gehören auch die Zinsen.

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Frage & Antworten

Otto Russmann fragte am 4.04.2011 um 14:18:52

Die Einlagensicherung beträgt je Kreditinstitut 100.000.- Wenn nun ein Kreditinstitut auch eine Bausparkasse besitzt, haftet dann das Kreditinstitut für 100.000.- und die Bausparkasse des Kreditinstitutes auch für die volle Höhe der Einlage ? Wie kann man erkennen, dass eine Bausparkasse ein eigenständiges Kreditinstitut ist und die volle Einlagensicherung übernimmt.

  1. Redaktion antwortete am 6.04.2011 um 13:23:06

    Nein, die Bausparkasse ist immer ein eigenständiges Institut mit eigener Rechtsform. Darum sind die Sicherungssysteme von Bank und Bausparkasse dann auch getrennt. Für die Bausparkassen gilt ein eigenes Sicherungssystem, die Sicherungseinrichtung der privaten Bausparkassen. Diese sichert Einlagen bis 250.000 Euro zu 100 Prozent ab. Siehe dazu auch: http://www.tagesgeld-vergleich.net/sicherungseinrichtung-der-privaten-bausparkassen.html

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