1,00% p.a.



1822direkt senkt Zinsen fürs Tagesgeldkonto

Freitag den 9.08.2013

Der Monat August 2013 hat die nächste Zinssenkung beim Tagesgeld, die 1822direkt senkt die Zinsen für ihr Tagesgeldkonto, wie gestern nach Redaktionsschluss bekanntgegeben wurde. Das bedeutet für Sparer, die ein 1822direkt Tagesgeld eröffnen möchten, müssen ab heute mit einem niedrigeren Neukundenzinssatz als bisher leben.

Statt wie bisher 1,50 Prozent p.a. gibt es seit heute für das Tagesgeldkonto der 1822direkt nur noch 1,30 Prozent p.a., damit wurde nicht nur eine Zinssenkung von 20 Basispunkten vollzogen, sondern zugleich einiges an Plätzen im aktuellen Tagesgeld-Ranking. Dadurch ist die 1822direkt sogar hinter die Volkswagen Bank und die Audi Bank gerutscht, nachdem die Tochter der Frankfurter Sparkasse eine ganze Weile vor den Tagesgeldkonten der beiden Autobanken gepunktet hatte im Zinsvergleich . Doch damit ist seit heute Schluss, die 1,30 Prozent p.a. sind 10 Basispunkte niedriger als die Verzinsung der Audi Bank und der VW Bank, die jeweils 1,40 Prozent p.a. bieten. Und auch MoneYou ist inzwischen wieder stärker mit seinen 1,45 Prozent p.a. für das Tagesgeldkonto. Unser aktueller Spitzenreiter, die Südtiroler Sparkasse, schafft es immerhin noch auf 1,50 Prozent p.a. und garantiert diesen Zinssatz über ganze sechs Monate ab Kontoeröffnung!

Dafür gibt es immerhin eine kleine gute Nachricht von der 1822direkt: mit der Senkung der Tagesgeldzinsen einher geht eine zumindest leichte Verlängerung der Zinsgarantie. Statt wie bisher bis zum 1. Dezember dieses Jahres läuft dies nun bis zum 20. Dezember 2013. Dies sind wenigstens eine 19 Tage längere Garantie für die Zinsen beim 1822direkt Tagesgeld, auch wenn die Höhe der Tagesgeldzinsen selbst eher weniger attraktiv sind.

Wie der August dieses Jahres und die bisherigen und heutige Zinssenkung zeigen, wird es für Sparer immer enger, noch ein Tagesgeldkonto zu finden, bei dem die Schere zwischen der Höhe der Zinsen und den Verbraucherpreisen (die Inflationsrate lag im Juli 2013 bei 1,9 Prozent) nicht zu sehr auseinandergeht. Einen wirklichen Inflationsausgleich zu erreichen ist indes derzeit beim Tagesgeld nicht mehr möglich. Hier müssen Sparer abwarten, bis sich die Europäische Zentralbank für eine Erhöhung des Leitzinssatzes für die Euro-Zone entscheiden. Bis dahin dürften jedoch wohl noch einige Monate vergehen, und die Sparer müssen in dieser Zeit einen langen Atem beweisen.


 
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