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Wie gut sind Tagesgeldkonten mit Mindesteinlage?

Mittwoch den 2.02.2011

Tagesgeld ist eine feine Sache. Es ist schnell verfügbar und normalerweise ist ein Tagesgeldkonto auch frei von jeglicher Kündigungsfrist. Doch es gibt auch Tagesgelder, die nicht ab einem Euro bereits eröffnet werden können wie die meisten der Tagesgeldkonten, sondern bei denen eine Mindesteinlage vorgeschrieben ist. Doch wie gut sind Tagesgeldkonten mit Mindesteinlage eigentlich?

www.bankofscotland.deDer Vorteil eines Tagesgeldkontos ist, dass das Geld, das darauf angelegt ist, täglich verfügbar ist. Dies bedeutet zwar eine geringere Verzinsung, als es zum Beispiel bei mittel- bis langfristigen Festgeldkonten der Fall ist – dafür kann der Kontoinhaber, wann immer er Geld braucht, das als Tagesgeld angesparte Geld auf sein Girokonto (das so genannte Referenzkonto) zurücküberweisen lassen.

Dies ist eine schöne Sache und geht meist ganz fix – bei Tagesgeldkonten mit einer Mindesteinlage geht dies normalerweise dann nur bis zum den als Anlageminimum festgelegten Vertrag. Dies nimmt dem Tagesgeld seine eigentlich so vorteilhafte Flexibilität und macht ein Tagesgeldkonto dann zu etwas doch fest angelegten, was eigentlich gar nicht im Sinne einer eben sonst kurzfristig verfügbaren Tagesgeldanlage ist.

Wer vor hat, sein Tagesgeld länger anzulegen, dem mag es eher egal sein, ob es bei seiner gewünschten Bank eine Mindesteinlage für die angebotenen Tagesgeldkonten gibt oder eben nicht.

Wer jedoch das Tagesgeld als das verwenden möchte, was es im Sinne der Bezeichnung schon ist, ein täglich verfügbares Sparguthaben, der wird nicht so viel Freude haben an einem Tagesgeldkonto mit Mindesteinlage und sollte dann lieber ein Tagesgeldkonto mit Anlagemöglichkeit bereits ab einem Euro wählen. Nur dann hat man ein Tagesgeld im eigentlichen Sinne, was dann auch tatsächlich als eine Tagesgeldanlage bezeichnet werden kann. Ein Vergleich von Tagesgeldzinsen kann dann helfen, das beste Angebot zu finden.


 
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