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Niedrige Inflationsrate sorgt für höhere Rendite beim Sparen

Freitag den 1.03.2013

Gestern hat das Statistische Bundesamt die voraussichtlichen Zahlen zum Verbraucherpreisindex im Februar 2013 veröffentlicht. Demnach wird die Inflationsrate, insofern sie nicht nachgebessert wird, für den vergangenen Monat auf 1,5 Prozent liegen. Im Vergleich mit dem Vormonat Januar 2013 gab es einen Anstieg der Verbraucherpreise um voraussichtlich 0,6 Prozent. Sparer können sich damit freuen: eine niedrige Inflationsrate sorgt für höhere Rendite beim Sparen.

Im vergangenen Jahr sah es noch deutlich anders aus mit den Verbraucherpreisen. Für das Gesamtjahr 2012 hatte das Statistische Bundesamt eine Inflationsrate von 2,0 Prozent berechnet, noch im Dezember hatte der Verbraucherpreisindex gar auf 2,1 Prozent gelegen. Im Januar dieses Jahres ging es mit der Inflationsrate dann runter auf nur noch 1,7 Prozent –und der Februar bringt nun nochmals eine Erleichterung.

Für Anleger bedeutet dies, dass sie unter dem Strich mehr von ihrer Rendite haben. Gerade die immer weiter gesunkenen Zinsen für Festgeldkonten und Tagesgelder ließen schon so manchen verzweifeln, weil es je nach Bank nur noch eine negative Realverzinsung gab, dank gesunkener Nominalzinsen. Durch die sich erholende Inflationsrate ist nun jedoch ein deutlich besserer Inflationsausgleich möglich, und wer zudem noch einen Freistellungsauftrag für sein Tagesgeldkonto oder sein Festgeld hat, der kann bei den derzeitigen Spitzenanbietern immerhin noch ein paar Prozentpunkte tatsächliche Rendite rausholen.

Hier lohnt es sich dann auch, sich die Zeit zu nehmen und nicht nur rein auf die Werbung zu achten, die für die verschiedenen Sparprodukte gemacht wird, sondern auch einen Vergleich durchzuführen. Dies ist sowohl für Tagesgeldkonten möglich, etwa mit unserem Tagesgeld-Zinsvergleich, als auch beim Festgeld, mit unserem Festgeld-Zinsvergleich. Bei beiden Vergleichsmöglichkeiten ist es zudem wichtig, sich vorab zu überlegen, wie viel Geld man vielleicht anlegen möchte und ob man ein reines Neukundenangebot wählt oder bspw. ein Tagesgeldkonto, bei dem die Zinsen für Neukunden wie auch für Bestandskunden auf dem gleichen Niveau sind.


 
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