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Inflationsrate von 1,3 Prozent im Oktober 2010 vermiest Sparern die Rendite

Donnerstag den 28.10.2010

Sparen ist eine schöne Sache – wenn die Zinsen stimmen und nicht von der Inflationsrate verschlungen werden. Seit letztem Jahr hingegen sind die Zinsen für Geldanlagen fast flächendeckend auf ein schlechtes Niveau gesunken. Da die Inflationsrate jedoch inzwischen wieder steigt, bleibt unter dem Strich dann oft nichts mehr von den Zinsen übrig für die Sparer.

www.bankofscotland.deHeute wurden vom Statistischen Bundesamt die vorläufigen Zahlen zum Verbraucherpreisindex  für Oktober 2010 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Oktober 2009 stieg die Inflationsrate um 1,3 Prozent.

Bislang lagen die Zinsen zwar schon niedrig für Geldanlagen, doch da Inflationsrate teilweise sehr niedrig lag oder gar null betrug, war immer noch ein guter Realzins vorhanden. Durch den steten Anstieg der Inflationsrate bleibt von den Sparzinsen kaum mehr etwas übrig an Rendite – teilweise zahlen die Sparer sogar noch drauf, weil sie weniger Zinsen erhalten als der Verbraucherpreisindex beträgt.

Da hilft nur eines: Das eigene Geld anlegen auf gut verzinsten Tagesgeldkonten, um die steigende Inflationsrate doch noch durch eine gute Rendite ausgleichen zu können. Damit dies möglich ist, sollte derzeit zu den Angeboten von Banken gegriffen werden, die ihre Tagesgelder mit Zinsen von mindestens zwei Prozent anbieten.

So kann wenigstens zum Teil der Anstieg der Preise aufgefangen werden. Denn: Die Zinsen für Geldanlagen werden vorerst niedrig bleiben, gerade die Energiepreise könnten jedoch weiter steigen. Die Inflation ist damit im vollen Gange – und Sparen wird zum mühsamen Geschäft, wenn nicht das Geld auf Konten angelegt wird, bei denen die Zinsen deutlich höher sind als die Inflationsrate. Dies ist zum Beispiel der Fall beim Tagesgeld der Bank of Scotland, das derzeit mit 2,20 Prozent verzinst wird.


 
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