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Niedrigzinsen werden bleiben – Spitzenzinssätze vergleichen

Freitag den 13.09.2013

Die Rezession in der Euro-Zone ist vorüber und es gab damit guten Grund zur Annahme, es könnte bald das Ende der Niedrigzinsphase eingeläutet werden. Doch diese Hoffnungen wurden nun zerschlagen, wie der Monatsbericht der Europäischen Zentralbank für September 2013 zeigt.

Gleich im Editorial macht die EZB alle Hoffnungen zunichte, dass die Zinswende bald vor der Tür stehen könnte. Dort heißt es: „Der EZB-Rat bestätigt seine Erwartung, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau verharren werden. Diese Einschätzung beruht weiterhin auf den unveränderten, auch mittelfristig insgesamt gedämpften Inflationsaussichten vor dem Hintergrund der verbreitet schwachen Wirtschaft und der verhaltenen Geldmengenentwicklung.“ Dennoch will die Europäische Notenbank weiter wachsam bleiben, zumindest liest sich dies so schön: „In nächster Zeit wird der EZB-Rat alle eingehenden Informationen zu den wirtschaftlichen und monetären Entwicklungen verfolgen und sämtliche Auswirkungen auf die mittelfristigen Aussichten für die Preisstabilität analysieren.“ (Quelle: Bundesbank)

Für die Sparer in Deutschland bedeutet dies vor allem eines: sie müssen sich auch weiterhin warm anziehen, wenn es um die Höhe der Sparzinsen geht. Während Kreditnehmer nach wie vor von niedrigen Zinsen für Ratenkredite profitieren können, sieht die Sache bei Spareinlagen ganz anders aus. Hier hat der niedrige Leitzins von nur noch 0,50 Prozent die Zinsen immer mehr nach unten getrieben und bei vielen Banken lohnt sich aufgrund der sehr niedrigen Zinsen das Sparen überhaupt nicht mehr. Damit konzentrieren sich die Spitzenzinssätze auf nur noch wenige Banken, wie sowohl unser Tagesgeld-Vergleich für September 2013 als auch unser Festgeld-Vergleich für den laufenden Monat zeigen.

Dies bedeutet jedoch auch, dass sich Sparer nicht mehr selbst auf die mühevolle Suche nach immer noch gut verzinstem Tagesgeld oder Festgeldkonten mit guten Zinsen machen müssen, sondern dass sie Vergleichsrechner die Arbeit für sich übernehmen lassen können. Dabei zeigt sich eines immer wieder: je ausführlicher und umfangreicher ein solcher Vergleich für Spareinlagen, sei es für Tagesgeld oder sei es für Festgeld, desto größer sind die Chancen für den Sparer, genau das richtige Sparkonto für sich zu finden. Und zwar genau mit den Bedingungen, die einem selbst liegen und die für wichtig erachtet werden. Dies können je nach Sparer ganz unterschiedliche Prioritäten sein, wer sich jedoch die Zeit nimmt, gründlich zu vergleichen, der wird auch in einer Phase der niedrigen Zinsen eine gute Spareinlage für sich finden können.


 
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