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Bankenverband warnt vor Anlagebetrug

Montag den 3.06.2013

In einer aktuellen Erklärung warnt der Bundesverband deutscher Banken eindringlich vor Anlagebetrug. Verbraucher sollten die Warnsignale beachten, um dubiose Angebote zu erkennen. Die gegenwärtige Niedrigzinsphase bei den sicheren Anlagearten lässt viele Anleger nach neuen Möglichkeiten der Geldanlage suchen, die eine höhere Rendite als Tagesgeld, Festgeld und Co. bieten. Damit werden sie zugleich zu potentiellen Opfern von Anlagebetrügern, welche die Renditegier der Menschen nur zu gerne für sich ausnutzen.

Im vergangenen Jahr konnte die Polizei zwar fast alle Delikte im Bereich des Anlagebetrugs aufklären mit einer Erfolgsrate von 96,6 Prozent. Dies hilft vielen Anlegern jedoch oft nur wenig, da das Geld selbst meist weg ist, und sie kaum mehr eine Chance haben, es jemals zurückzuerhalten.

Warnsignale für Anlagebetrug:

  • Finger weg von unerwünschten Telefonanrufen. Immer wieder gibt es vermeintliche Anlageanbieter, die mögliche Kunden per Telefon kontaktieren. Dies ist gesetzlich verboten, wird jedoch von unseriösen Anbietern nach wie vor gemacht, um den ersten Kundenkontakt herzustellen. Die Angerufenen sollten sich, so der Bankenverband, „erst gar nicht auf ein Gespräch einlassen“.
  • Ähnliches gilt auch für Versprechen per Email. Mails von Unbekannten mit hohen Renditeversprechen gehören in den virtuellen Mülleimer und nicht auch noch gelesen und gar beantwortet!
  • Vorsicht bei hohen Gewinnversprechen! Je höher die vermeintliche Rendite, desto mehr sollte eine Geldanlage in Frage gestellt werden, vor allem in Phasen wie der gegenwärtigen, in der das Zinsniveau recht niedrig liegt.
  • Sitzt der Anbieter der Anlage im Ausland, vor allem in "exotischen Ländern" sind Anleger rechtlich meist alleine auf weiter Flur, wenn es zu einem Verlust kommt. Je höher die Rendite, desto unsicherer die Anlageart und desto höher ist das Risiko, erst recht bei einem unbekannten Anbieter fern von Europa.
  • Wer eine Anlageart unter dem Deckelmantel einer schnellen Entscheidung verkaufen möchte, der hat meist eher wenig seine Kunden im Fokus denn den eigenen Gewinn. Geldanlage will immer gut überlegt sein, vor allem Anlagearten, die einem selbst unbekannt sind, sollten deshalb gründlich hinterfragt werden. Anleger sollten deshalb vor einer Anlage immer erst ausführliche Informationen über die Anlageart und die Risiken einfordern.
  • Vorsicht vor Folgegeschäften: der Bundesverband deutscher Banken warnt eindrücklich vor so genannten Folgegeschäften. Bei der Ersteinlage wird dabei ein hoher Gewinn ausgeschüttet, mit dem die Anleger geködert werden sollen, um bei einem Folgegeschäft dann eine noch höhere Summe einzusetzen.
  • Und: wer auf einen Anlagebetrüger hereingefallen ist, sollte umgehend Strafanzeige erstatten.

Tages- und Festgeld sind gesetzlich abgesichert

Keine Sorge müssen sich Sparer bei den von uns vorgestellten Tages- und Festgeldkonten machen. Alle Institute unseres Vergleichs gehören mindestens der gesetzlichen Einlagensicherung ihres Landes nach EU-Richtlinie an!

Tagesgeldrechner:


Festgeldrechner:



 
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