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Studie der Bank of Scotland: Fehlende Kenntnisse über eigene Geldanlage

Montag den 14.11.2011

Die Bank of Scotland, die schon seit geraumer Zeit in der obersten Riege des Tagesgelvergleichs mitspielt und ihre Zinsen für Einlagen auf dem Tagesgeldkonto bisher ständig an die Inflation und Aktivitäten der EZB angepasst hat, veröffentlich auch regelmäßig Studien über das Sparverhalten der Deutschen. In einer Pressemitteilung vom 9. November 2011 schreibt die Bank, dass laut ihrer Umfrage jeder Zweite seine Geldanlage stets im Blick hat und nur 43 Prozent der Deutschen ihr Sparvermögen unregelmäßig kontrollieren. Ein regelmäßiger Blick ins Depot oder auf das Tagesgeldkonto wird also durchaus in der Breite der Masse praktiziert.

Der "regelmäßige Blick" auf die Spareinlagen impliziert die Kenntnis über die genaue Höhe des Sparguthabens, die 42 Prozent gaben an, auch die Höhe der Einlagen nicht genau oder überhaupt nicht zu kennen. Viel mehr Personen der 1534 für die Studie befragten Bundesbürger wissen allerdings über ihre Zinserträge Bescheid. Nur etwa 35 Prozent der Befragten gaben an, die Höhe der Zinsen auf seine Sparguthaben nicht zu kennen. Interessant ist auch der Aspekt, dass Männer offenbar wesentlich besser informiert sind als Frauen. Die männlichen Befragten wussten deutlich häufiger über die Ertragskraft ihrer Sparprodukte Bescheid als die Frauen (35 zu 19 Prozent).

Wichtig ist der Bank of Scotland vor dem Hintergrund dieser doch ein wenig beunruhigenden Ergebnisse, darüber zu informieren, dass per Online-Banking jederzeit und bequem ein Blick auf das Tages- oder Festgeldkonto möglich ist. Beim Tagesgeldkonto der Bank of Scotland wird zudem eine Funktion angezeigt, die die genaue Höhe der Zinserträge bis zum aktuellen Datum anzeigt. So können Einnahmen aus Zinsen gut prognostiziert werden. Ausgezahlt werden sie dann zum neuen Jahr.


 
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