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In Krisenzeiten langfristige Geldanlagen eher meiden?

Donnerstag den 22.09.2011

Es sind nicht gerade schöne Zeiten, die Sparer derzeit erleben. Immer noch ist die Pleite Griechenlands nicht abgewendet, und immer mehr Banken stehen im Fokus, vor einem Bankrott nicht gefeit zu sein. Wo soll man dann noch hin mit seinen Ersparnissen, um im Ernstfall nicht alles zu verlieren, was man sich angespart hat?

Empfehlenswert ist, beim Sparen nun noch genauer hinzusehen. Sein Geld nun auf Jahre und Jahrzehnte festzulegen auf einer Bank ist möglicherweise im Moment eher die schlechtere Variante. Wenn die Ersparnisse lange festgelegt sind, kommt man im Falle einer möglichen Bankenpleite nur ganz schlecht bis gar nicht an sein Geld. Gerade beim Festgeld bedeutet ein vorzeitiges Kündigen des Sparvertrags einen massiven Zinsabschlag, so dass sich die Anlage bis zur Kündigung kaum gelohnt hat. Zudem ist das Geld dann in der Regel immer noch nicht sofort abrufbar.

Anders ist dies beim Tagesgeld der Fall, das täglich von der jeweiligen Bank abgehoben werden kann. Dadurch ist das angesparte Geld flexibler als bei jeder anderen Anlageart. Doch man sollte sofort handeln, wenn sich die Anzeichen einer Pleite der Bank mehren, bei der man seine Ersparnisse liegen hat und sein Geld abrufen. Sonst könnte es zu spät sein – was viele Sparer bei der Schließung der noa Bank hautnah zu spüren bekamen, als das Geld der Bank komplett eingefroren wurde und niemand mehr an sein Erspartes kam.

Und noch ein wichtiger Rat: Bei der Geldanlage möglichst so sorgfältig vorgehen, dass nicht alles Geld, das man sein Eigen nennt, auf einer einzigen Bank oder Sparkasse liegt. Ein Verteilen der Ersparnisse auf mehrere Banken kann dabei helfen, im Falle einer Verschärfung der Finanzkrise zumindest einen Teil seines Geldes noch retten zu können.


 
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