1,00% p.a.



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Wie funktioniert der Cost-Average-Effekt?

Wenn regelmäßig Geld auf die hohe Kante gelegt werden soll, bieten Anlageberater in der Regel einen Sparplan an. Damit sich die Rücklage nicht nur ansammelt, sondern zusätzlich eine ordentliche Rendite abwirft, empfehlen viele einen  Fonds-Sparplan – d. h., die gleich bleibenden Beiträge werden in Fondsanteile investiert. Investmentfonds streuen das Kapital möglichst breit in verschiedene Aktien bzw. Anleihen, sodass der Anleger ein potentiell niedrigeres Risiko trägt. In dieser Hinsicht greift auch der Cost-Average-Effekt, also der Durchschnittskosteneffekt. Das Prinzip ist einfach: Wird regelmäßig, etwa monatlich, ein immer konstanter Betrag in Fondsanteile gesteckt, erhält der Sparplanbesitzer bei niedrigen Kursen mehr Anteile als bei höheren Kursen. Im Ergebnis erzielen Anleger damit einen günstigeren (durchschnittlichen) Einstiegspreis im Vergleich mit Käufen einer immer gleichen Menge an Fondsanteilen. Ebenfalls umgeht der Sparer das Risiko, bei einer einmaligen Investition nicht den richtigen Zeitpunkt (niedriger Kurs) zu treffen.

Beispiel für den Cost-Average-Effekt

Monat

Anteilswert

Kauf jeweils 1 Anteil

Kauf mit Sparrate
von 50,00 Euro

1

25,00 Euro

25,00 Euro

2 Anteile

2

50,00 Euro

50,00 Euro

1 Anteil

3

75,00 Euro

75,00 Euro

0,67 Anteile

Gesamt

150,00 Euro
3 Anteile

150,00 Euro
3,67 Anteile

Cost Average

50,00 Euro

40,91 Euro

Mit dem Cost-Average-Effekt wird pro Fondsanteil das harmonische Mittel gezahlt, welches unterhalb des arithmetischen Mittels liegt (bspw. beim regelmäßigen Kauf einer gleichen Anzahl an Anteilen).

Beispiel II: Mehr Gewinn durch den Cost-Average-Effekt

Monat

Anteilswert

Kauf jeweils 1 Anteil

Kauf mit Sparrate
von 50,00 Euro

1

25,00 Euro

25,00 Euro

2 Anteile

2

50,00 Euro

50,00 Euro

1 Anteil

3

75,00 Euro

75,00 Euro

0,67 Anteile

Gesamt

150,00 Euro
3 Anteile

150,00 Euro
3,67 Anteile

Gewinn

225,00 Euro

ca. 275,00 Euro

Gewinn prozentual

50%

83,33%

Wie die Beispielrechnung II zeigt, verstärkt der Effekt außerdem den Gewinn oder verringert gleichermaßen den Verlust.

Funktioniert der Cost-Average-Effekt generell?

Sicherlich minimiert der Durchschnittskosteneffekt die Risiken einer Kapitalanlage in Fonds bei regelmäßiger Sparleistung zu Beginn deutlich. Allerdings gibt es Einschränkungen. Zunächst gilt: Der Effekt verliert mit der Dauer an Wirkung. Ab einem bestimmten Zeitraum gewinnt die allgemeine Entwicklung des Kursverlaufs an Bedeutung und reduziert den Cost-Average-Effekt. Ein einfaches Beispiel: Wer am Anfang des Fondssparplans einen Anteil für 50,00 Euro sowie einen für 25,00 Euro kauft, hat durchschnittlich 37,50 Euro pro Anteil investiert. Sind indes bereits 50 Anteile zu 50,00 Euro gekauft worden und der 51. kostet lediglich 25,00 Euro, ergibt das ein Mittel von ca. 49,51 Euro. Kurzum: Abhängig von der Spardauer und der Kursentwicklung nivellieren sich die Unterschiede zwischen Sparplan und einmaligem Investment. Insgesamt bleibt der Fondssparplan aber trotz dieses Einwands eine attraktive Anlageoption. Insbesondere dann, wenn keine größeren Summen für einmalige Wertpapierkäufe zur Verfügung stehen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich vorab über die Risiken aufklären und investieren Sie bei einem Sparplan in solide Werte.

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